KONZERTBERICHT

NEWCOMER SHOWDOWN – RUNNING FOR THE BEST FINALE 2026

/ / BILD: Conny Zimmermann

Am 17. Januar war es so weit. Endlich konnten die vier finalen Acts des `Running for the best` Musiker Newcomer Contest ihre hart erprobten Songs live auf der Showbühne unter Beweis stellen, und das mit großem Erfolg! Unsere Redakteure Elias Weber und Luisa Genipapeiro da Silva Zistler waren dabei.

Die Kranhalle des Feierwerk München war zum Bersten gefüllt. Jede Band hatte eine eigene starke Fanbase mitgebracht, welche mit selbst gestalteten Plakaten ihre liebsten Bands anfeuerten. Irgendwann passten nicht mal mehr alle Fans in die Konzerthalle! 

Ein Team Mitglied des Kreisjugendring München, das den Contest mit veranstaltet, leitete das Finale zunächst mit einer respektvollen Begrüßung ein – jetzt konnte `Running for the best´ beginnen. 

Eröffnung der Finale mit The Lutional. BILD: Conny Zimmermann

DAS LINEUP

The Lutional eröffneten den Abend. Fünf Jungs, Anfang 20, aus Garching, die sich mit ihrer Pop-Rock, Indie, Punk und Funk Musik stark von den Beatles, QueenAnnenMayKantereit und Kraftklub haben inspirieren lassen. Die Energie, mit der sie begannen, begeisterte das Publikum für den Rest des Abends. Zunächst folgte Man Fat; eine Band aus vier Münchner Jungs um die 25, die es ganz frisch mit energiegeladenem Indie-Punkrock ins Finale geschafft haben.

Performance von Man Fat. BILD: Conny Zimmermann

Die Stimmung änderte sich drastisch und wurde durch eine kantigere Pop-Ästhetik geprägt. Yuna, eine 3-köpfige Band mit Frontsängerin Emily aus Sauerlach, sprach den Gefühlswelt der Zuhörer:innen mit sanftem, melancholischem alternative Pop. Das Abend endete ziemlich wild mit STEIKON, der musikalisch größte Kontrast des Abends. Die fünf junge ukrainischen Musiker:innen lösten ein musikalisches Erdbeben in der Halle aus, die zum Schluss mit aggressiv melodischem Alternative Metal die Zuschauerschaft zum euphorischem Moshen animierte.

Performance von STEIKON. BILD: Conny Zimmermann

EIN WOHLVERDIENTER SIEG

Bei einem so überzeugenden Lineup war es fast schon schade, dass das Publikum nur einen Gewinner bestimmen durfte. Die Wahl fiel auf Man Fat. Zu fassungslos, um etwas zu sagen, und voller Euphorie nahmen sie ihren Sieg auf der Bühne vor einem jubelnden Publikum entgegen.

Man Fat hat damit unter anderem einen Auftritt beim Oben Ohne Open-Air-Festival München gewonnen. Zusätzlich hat Man Fat den Jury-Preis gewonnen: Die Möglichkeit, einen Tag im professionellen Setting und Begleitung im Tonstudio zu verbringen. Alle Bands konnten sich aber freuen, denn als Finalist:innen haben sie einen Gutschein im Gesamtwert von 800 Euro für ein Münchner Musikgeschäft sowie einen Livemitschnitt eines ihrer Songs beim Finale, produziert von Ideal Entertainment, einem Münchner Kreativstudio, erhalten.

Man Fat akzeptiert ihren Sieg. BILD: Conny Zimmermann

Jede Band hat einen kreativen, soliden und selbstbewussten Auftritt hingelegt und. Musikalisch sind sie als Newcomer in Topform und so kann es in Zukunft für sie wohl nur noch weiter bergauf gehen.