Das M94.5-Sportlight

Trennung, Rekord und Höhenflug

/ / Bild: M94.5 / Moritz Batscheider

Jeden Montag: drei ausgewählte Meldungen aus der Welt des Sports. Heute: Corona-frei.

Trennung trotz Triumph: Die deutsche Triathlon Union (DTU) trennt sich zum 30. September von Bundestrainer Faris Al-Sultan. Beide Seiten hätten festgestellt, dass die Vorstellungen über die weitere Zusammenarbeit sehr unterschiedlich seien, teilte DTU Sportdirektor auf der Homepage der DTU mit. Wer die Stelle danach übernimmt, oder ob sie überhaupt noch einmal neu besetzt wird, darüber werde man nach den Olympischen Spielen 2021 entscheiden, so die DTU.
Faris Al-Sultan hatte 2005 die Ironman-Weltmeisterschaft in Hawaii gewonnen. Auch als Trainer war er erfolgreich: Zwei Mal führte er Patrick Lange zum Ironman-Weltmeistertitel.
Während der Corona-Krise sorgte Al-Sultan aber eher abseits der Triathlon Strecke für Aufsehen. Etwa mit dieser Äußerung in einem Leserbrief im Spiegel: „Ich schäme mich für eine Bundeskanzlerin, die wider aller Fakten etwas vom Verlust der Liebsten faselt, statt auf die organisatorische und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit unserer Gesellschaft hinzuweisen, um sämtliche Probleme mit Vernunft anzugehen.“

Alt + verschwitzt = Rekordpreis

Alte Turnschuhe sind normalerweise eher etwas für den Container: Sie sind verschwitzt und ausgelatscht. Doch nicht so, wenn der Träger Michael Jordan heißt. Die Schuhe des ehemaligen NBA-Star landeten am Wochenende nicht im Müll, sondern in neuen Händen. 560.000 US-Dollar hatte der anonyme Auktionär in der Onlineversteigerung des Auktionshauses Sotheby´s gezahlt – laut Aktionshaus ein neuer Weltrekord für ein Paar Turnschuhe.

Höher, schneller, öfter

Ebenfalls rekordverdächtig ging es am Wochenende beim „Garden Clash“ zu: Vier Meter, drei Stabhochspringerinnen, eine Herausforderung: Wer schafft in 30 Minuten mehr Sprünge über die 4-Meter Marke? Stabhochsprung-Olympiasiegerin Katerina Stefanidi, die zweimalige US-Hallenmeisterin Katie Nageotte und Kanadierin Alysha Newman sprangen zeitgleich in ihrer jeweiligen Heimat.
Trotz deutlich wärmerer Temperaturen in Griechenland, konnte Katerina Stefanidi das Duell für sich entscheiden: 34 Mal überquerte die Griechin die Latte bei vier Metern im Fernduell, das vom Leichtathletik-Weltverband organisiert wird. Das macht mehr als ein Sprung pro Minute.