Spielbericht

 Rostock Seawolves gehen im BMW Park unter

/ / Bild: Johanna Kopp

Schon wieder geht der FC Bayern Basketball als klarer Favorit in ein Spiel der Basketball Bundesliga. Sie empfangen den Tabellenelften, die Rostock Seawolves, im BMW Park. Obwohl die Gäste teilweise versuchten, intensiv zu spielen, konnten sie sich gegen die Bayern nicht durchsetzen. Die beiden Mannschaften trennten sich mit einem 86:64. Ein Spielbericht.

Der 23. Spieltag der Basketball Bundesliga wird nachgeholt.Die FC Bayern Basketballer empfangen die Rostock Seawolves im BMW Park. Während sich die Münchner eine möglichst gute Ausgangslage für die Playoffs sichern wollen, geht es für die Gäste noch um die Qualifikation. Die Rollen scheinen vorab klar verteilt.  

Bayern geben den Ton an 

Die Heimmannschaft zeigte gleich zu Beginn der Partie sehr schnell, wieso sie die Favoritenrolle einnehmen. Nach nur einer Minute führten die Münchner bereits 6 zu 0 und ließen auch in den nächsten Minuten ihren Gästen offensiv nur wenig Chancen. Eine tragende Rolle spielte dabei, neben da Silva und McCormack auch Jo Voigtmann, der in der ersten Hälfte 9 Punkte erzielte. Im zweiten Viertel ließen die Rostocker in der Defensive zu viele Lücken und waren offensiv unsauber. Die erste Halbzeit endete mit einem Punktestand von 44 zu 28. 

„One Game all People“ 

Das Spiel stellten die Bayern ganz unter den Slogan „One Game all People“ und nutzten ihre Bühne vor und während des Spiels, um auf den Bildschirmen im BMW Park verschiedene Hilfswerke vorzustellen. Außerdem waren viele der Plätze am Spielfeldrand für Menschen mit Behinderungen, die von „Oneteam“, der Organisation von der Euroleague, unterstützt werden, besetzt. Während der Halbzeitpause gehörte der Court dann den Spielern des Rollstuhlbasketball München e.V.. 

Rostock versucht vergeblich sich zu wehren 

In die zweite Halbzeit starteten die Seawolves deutlich gestärkt. Im Laufe des dritten Viertels konnten sie 28 Punkte sammeln und Bayerns Vorsprung damit auf nur 6 Punkte verkürzen. Die Münchner brachen dadurch jedoch überhaupt nicht ein und gaben zu Beginn des letzten Viertels nochmal ordentlich Gas. Nach einem Foul an Justus Hollatz blieb dieser jedoch liegen und wurde noch am Spielfeld an der Schulter behandelt. Für den Welt- und Europameister ging es daraufhin direkt in die Kabine zur Behandlung. Trotzdem ließen die Bayern nicht nach und zogen das Tempo in den letzten Minuten nochmals an. Obwohl die Rostocker versuchten dagegenzuhalten, endete die Partie 86 zu 64. 

„The Big Game“ steht an 

Für den FC Bayern Basketball geht es diese Woche gleich nochmal in der BBL weiter. Gegen die aktuellen Zweiten, Alba Berlin gilt es sich amkommenden Freitag im SAP Garden zu beweisen. Auch wenn die Rollenverteilung hier kaum unklarer sein könnte, ist jetzt schon sicher, dass die Mannschaft, die sich durchsetzen wird, einiges an Selbstbewusstsein für die Playoffs gewinnen wird.