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ZUM ERSTEN MAL SOLO – DRESSED LIKE BOYS KOMMT NACH MÜNCHEN

/ / BILD: SIEME HERMANS

Dressed Like Boys ist das fantastische Solo-Projekt vom queeren Artist Jelle Dentruck, der Lead Sänger der belgischen Indie-Band DIRK. Letztes Jahr erschien sein introspektives Debut Album, mit dem er dieses Jahr auf Tour ist. Am 27.05 macht er sogar eine Halt in der Milla.  

Die Welt hat ihn als Frontmann der Band DIRK kennengelernt, doch aufgrund des kollaborativem Erschaffungsprozesses der Band konnte er bis jetzt nicht seine komplette künstlerische Seite zeigen. Mit Dressed Like Boys will Dentruck genau das tun. Hier kann er so persönlich und intim werden, wie er will. Es ist passend das sein erstes Album in diesem Projekt selbstbenannt ist

Klanglich ist dieses Album durch ein Klavier und melancholische Melodien geprägt. Inspiriationen für diesen Sound sind Sänger wie David Bowie und Elton John. Auch Künstlerinnen wie Nina Simone, Sufjan Stevens und John Lennon inspirieren “Dressed Like Boys”. Dentruck bezieht sich in seinem Solo-Werk auf sein eigenes Leben: Seine Erfahrungen als homosexueller Mann und Erfahrungen mit Verlust und Depression.  

EINSAMKEIT UND SCHWARZE LÖCHER

Das Ziel intimer zu werden zeigt sich mit Songs wie “Healing” und “Gregor Samsa”. Umgeben von Freunden und doch einsam, dieses Motiv zieht sich durch “Healing”. Der Song thematisiert ein Gefühl, das vielen vertraut ist: im eigenen Denken gefangen zu sein und der eigenen inneren Spirale nicht entkommen zu können. Man weiß, dass Heilung nötig wäre, schafft es jedoch nicht, sich daraus zu befreien. Das alles wiedergegeben mit einer zärtlichen Vertrautheit, die nur aus eigener Erfahrung entstehen konnte.

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“Gregor Samsa” geht ebenso auf Depressionen und Einsamkeit ein. In diesem Lied bezieht er sich immer wieder auf ein schwarzes Loch, das ihm immer wieder begegnet und ihn vielleicht schon sein ganzes Leben begleitet. Mit diesen Liedern beweist Jelle Dentruck, dass er sich nicht davor scheut die intimsten Seiten seiner selbst mit dem Publikum zu teilen. 

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STONEWALL RIOTS FOREVER

Seine Identität als schwuler Mann findet auch einen Platz in “Dressed Like Boys”. Dieser Aspekt seiner Selbst steht im Mittelpunkt seiner intimsten Gedanken. Deswegen ist es nur natürlich, dass mehrere seiner Lieder sich darauf beziehen. “Pride” und “Agony Street” befassen sich mit queerer Identität. Mit “Stonewall Riots Forever” kehrt er zum Beispiel queere Geschichte. Der Titel des Liedes bezieht sich auf die Stonewall Riots (oder auch nur Stonewall) und in diesem Lied wird die Lebensrealität früherer Generationen der LGBTQ+ Community beschrieben. Aus diesem Lied leitet sich auch der Name “Dressed Like Boys” ab:  

Hand to mouth, we only threw dimes and cents / To those with a straight life behind a white picket fence / Strapped our breasts down and dressed like boys /  And wiped off our scarlet lips in the morning 

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Intimität im Erschaffungsprozess 

Die Produktion von “Our Part of Town” zeigt, wie sich die persönlichere Ebene auch außerhalb der Songtexte ausdrückt. Er nahm den Gesang für dieses Lied auf seinem Handy auf, während er durch seine Heimatstadt lief. Er suchte auch gezielt in ganz Belgien nach dem perfekten Klavier, um den Song aufzunehmen. Das ermöglicht einen einzigartigen und intimen Sound für dieses Lied. Während der Produktion des ganzen Albums, wurde Wert darauf gesetzt die Intimität der Demos beizubehalten. 

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Dieses Intime und Reflektive Werk bringt Dressed Like Boys dieses Jahr nach München. Am 27.05 spielt er live in der Milla. Ein intimes Venue für ein sehr persönliches Konzert. Tickets gibt es auf Rausgegangen oder Eventim.