L'IMPÉRATRICE IM INTERVIEW

DAS BROKEN-HEART-SYNDROM

/ / Bild: Gabrielle Riouah

Eine Mischung aus Elektropop und Discopop, mit ganz viel französischem Flair – das bringt uns die sechsköpfige Band L’Impératrice aus Paris. Charles de Boisseguin, der Gründer und Pianist der Band und Flore Benguigui, die Sängerin, erzählen uns im Zoom-Interview über die Bedeutung von „Tako Tsubo“, über das Paradox bei Social Media und wie man als Fan Teil ihrer Musik werden kann.

Charles, Gründer und Pianist der Band und Flore, die Sängerin von L’Impératrice im M94.5-Interview

Ein gebrochenes Herz kann auch gut sein

„Tako Tsubo“ steht für das sogenannte „Gebrochenes-Herz-Syndrom“ und so heißt gleichzeitig auch L’Impératrices neues Album. Die meisten verbinden Herzschmerz mit Trauer, doch Flore erzählt, dass dies auch etwas Positives sein kann. Sie verbindet den Begriff „Tako Tsubo“ mit intensiven Gefühlen, die alles in einer Person verändern. Das Album der Band fokussiert also nicht nur auf die Emotionen alleine, sondern auch auf die persönliche Weiterentwicklung, die dadurch in einem ausgelöst wird.

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„Anomalie Bleue“ – L’Impératrice (Musikvideo) vom Album „Tako Tsubo“

So nah und doch so fern

Einerseits schafft Social Media eine gewisse Nähe zwischen Menschen. Andererseits wächst oft aber auch das Gefühl der Distanz. Genau um dieses Paradox geht es im Song „Hématome“ von L’Impératrice. Für die Band ist dieser Titel auch am anspruchsvollsten zu produzieren gewesen. So gab es allein 35 verschiedene Refrain-Melodien, bis die Perfekte gefunden worden ist. Auch das Lyrics-Schreiben war eine Herausforderung. Flore erzählt, dass es zwar viele Songs über Liebeskummer in Zeiten von Social Media gibt, aber dass es sehr schwer ist, die richtigen Worte zu finden, um das Ganze richtig zu beleuchten.

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„Hématome“ – L’Impératrice (Musikvideo) vom Album „Tako Tsubo“

Fans werden Teil ihrer Musik

L’Impératrices Album „Tako Tsubo“ ist emotionsgeladen und erzählt von persönlichen Erfahrungen. Jetzt will die Band aber auch die Gefühle und Geschichten ihrer Zuhörer:innen mit integrieren. Dafür hat L’Impératrice eine Telefonnummer auf ihrem Instagram-Account (@l.imperatrice) gepostet, bei der Fans anrufen können, um von eigenen Erlebnissen zu erzählen. Die Band plant, die besten Geschichten in neue Musik einfließen zu lassen und auch einen Podcast dazu zu produzieren.