Spielbericht
Münchner Basketballer siegen souverän in Spiel 2
Der FC Bayern Basketball gewinnt auch Spiel 2 der Playoff-Viertelfinal-Serie gegen die Gladiators aus Trier. Mit einem weiteren Sieg am Samstag in Trier wäre der Einzug in die nächste Runde der Playoffs perfekt. Ein Spielbericht.
Nach dem deutlichen 101 zu 80 Erfolg der Bayern in Spiel 1 waren die Rollen für das zweite Aufeinandertreffen klar verteilt. Erstmal waren es aber die Gäste, die hellwach mit einem 10 zu 0 Lauf in die Partie starteten. Die ersten Punkte der Bayern fielen erst nach zweieinhalb Minuten. Die Zähler von Wenyen Gabriel läuteten dann aber die Wende ein. Den 10 zu 0 Lauf der Gäste beantworteten die Münchner mit 16 Zählern am Stück. So kamen die Hausherren dann doch besser ins Spiel und entschieden das 1.Viertel mit 7 Punkten Vorsprung (26:19) für sich.
München weiterhin konsequent
Im 2. Viertel versuchten die Gladiators aus Trier dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken – vergeblich. Die Titelverteidiger kontrollierten das Tempo in der Partie und nutzten gerade auf den Guard-Positionen ihre Größenvorteile gnadenlos aus. Mit einer frühen Auszeit musste der Gästetrainer Jacques Schneider den Spielfluss der Bayern unterbinden. Das Spiel entwickelte sich jedoch immer mehr zu einer klaren Angelegenheit. Besonders in dieser Phase des Spiels fiel Oscar da Silva positiv auf. Er steuerte schon nach 13 Minuten 11 Zähler für das Team aus München bei. Bis zum Ende des Spiels blieb er ohne Fehlwurf. Damit erzielte er nun im zweiten Spiel in Folge eine Trefferquote von 100%. Ein Wert, der seinem Bruder Tristan da Silva sehr gefallen dürfte. Der NBA-Star schaute aus der ersten Reihe zu. Erst nach fünf Minuten im 2. Viertel fielen die ersten Punkte für Trier. Zu diesem Zeitpunkt setzte vor allem der Veteran Mike Zirbes vereinzelt Akzente. Trotzdem bauten die Bayern ihre Führung weiter aus. Sie gingen mit einer verdienten 48 zu 33 Führung in die Halbzeitpause.
Zu viele individuelle Fehler bei Trier
Mit Beginn der zweiten Spielhälfte unternahmen die Gäste letzte Versuche, sich zurück ins Spiel zu kämpfen. Defensiv zeigten sich die Bayern allerdings sowohl von der Ganzfeldpresse als auch der Zonenverteidigung der Gladiators unbeeindruckt. Die Gäste taten sich weiterhin schwer. Jeder Zähler war hart umkämpft. Noch dazu fielen die Würfe von außen nicht. Die Dreierquote lag zwischenzeitlich bei unterirdischen 25%. Die Bayern gingen mit einem komfortablen 24 Punkte Vorsprung (73:49) in den Schlussabschnitt.
Jeder darf mal ran
Im 4. Viertel befanden sich die Bayern längst im Verwaltungsmodus. Der Guard Neno Dimitrijevic übernahm Verantwortung und kreierte sich selbst leichte Abschlüsse. Er kam am Ende auf 16 Punkte und wurde Topscorer der Partie. Trier wiederum gingen die Kräfte aus. Die Gäste spielten mit einer sehr kleinen Rotation. Die Spielzeit wurde also auf nur wenige Spieler aufgeteilt. Bei den Bayern hingegen waren die Minuten recht gleichmäßig verteilt. In einem längst entschiedenen Spiel zeigten die Münchner dem fast ausverkauften SAP-Garden noch einmal sehenswerten Offensiv-Basketball. In den letzten Minuten des Spiels kam auch Bayerns Forward Elias Harris auf den Court. Der 36-Jährige war lange verletzt und kämpft sich aktuell Stück für Stück zurück in die Mannschaft.
Mit breiter Brust nach Trier
Der FC Bayern Basketball wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann auch das zweite Spiel der Serie deutlich mit 92 zu 65. Damit brauchen die Bayern nur noch einen Sieg, um ins Playoff-Halbfinale einzuziehen. Die Chance dafür bekommen sie diesen Samstag, den 23.05. Tip-Off für Spiel 3 ist um 14.30 Uhr in Trier.