Levin Im Interview

To Levin let die

/ / Bild: Edy Pham

Der Münchner Künstler Levin ist der lebende Beweis dafür, dass keine jahrelange Ausbildung nötig ist, um gute Musik zu schreiben und zu produzieren. Denn seine neue EP „Everything that I felt“ hat er von der Komposition bis hin zum Mixen selbst bearbeitet. Levin hat seinen ganz eigenen Sound, und deswegen war er bei uns zu Gast im Sound of Munich Interview.

Bild: Kaan Muratoski

„Irgendwo in mir hat diese Indie-Seite mit den melancholischen Gitarren geschlummert“

So beschreibt Levin selbst seine Musik und was ihn dazu bewegt hat. Schon vor seinem Solo-Debüt war der Münchner künstlerisch aktiv. Erst im Hardcore Genre in der Band Kann Tod Frieden bringen, später aber auch im Rap bzw. Trap. Die ruhigen Tendenzen, auf denen der einzigartige Levin-Sound basiert, sind zum Teil schon in seiner Hardcore Phase zu erahnen. Auf seiner neuen Solo-EP: „ Everything I felt“ findet gerade dieser Klang sein festen Platz.

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„Ich will – ganz banal gesagt – Scheiße die mir im Kopf umgeht loswerden und verarbeiten.“

Erkennbar wird das besonders in dem neu releasten Song Never enough. Die sehr melancholisch anmutende Gitarrenmelodie wird gemischt mit Hip-Hop Elementen. Da er die neue EP komplett selbst produziert hat, sind viele erst mal skeptisch. Aber aus den vergleichsweise begrenzten Mitteln das Maximum rauszuholen ist was Levin reizt.

Bild: Jonas Kleinalstede

„Um anzufangen Musik zu produzieren, braucht man fast kein Geld mehr auszugeben.“

Man muss einfach mit dem Anfangen, was grade verfügbar ist. Sobald die ersten Schritte gegangen sind, entwickelt sich der Rest quasi von selber, wie Levin erzählt. Es braucht keine sündhaft teuren Programme und erste Klasse Equipment, um seinen eigenen Sound zu finden.