SPIELBERICHT

Gut fürs Selbstbewusstsein: Sieg nach Playoff-Aus

/ / Bild: Diwata Martini

Nach drei verlorenen Spielen in Folge und dem endgültigen Playoff-Aus endet der 34. Spieltag der EuroLeague versöhnlich für die Basketballer des FC Bayern. Im letzten Viertel eines lange Zeit ausgeglichenen Spiels können sie sich gegen den 21-maligen französischen Titelträger ASVEL Lyon-Villeurbanne mit einem Endstand von 93:83 durchsetzen. Ein Spielbericht.  

Es ist ein Duell der Geschlagenen. Bayern empfängt als Tabellen 16. den Tabellen 20. Lyon zum vorletzten Heimspiel im SAP Garden. Beide Teams ohne Playoff-Chancen und mit bitteren Niederlagen in den vorherigen Spielen. Wer kann sich in diesem Duell nochmal aufrappeln und Selbstbewusstsein für die letzten vier Spieltage sammeln?

Zu Beginn der Osterferien war die Halle zwar nur zu drei Vierteln gefüllt, an lautstarker Unterstützung fehlte es allerdings nicht. Vor allem die Fanblocks beider Teams machten ordentlich Stimmung. Und auch bekannte Gesichter wie die Fußballprofis Alphonso Davies und Giulia Gwinn sowie FC Bayern Präsident Herbert Hainer verfolgten das Spiel aus der ersten Reihe.  

Zähes Kopf an Kopf Rennen 

Die Bayern um Kapitän Vladimir Lučić kamen nach gewonnenem Tip-off gut ins Spiel. Sowohl offensiv als auch defensiv lief es in den ersten Minuten. Aber auch die Gegner aus Frankreich ließen sich nicht so leicht abschütteln. Beide Teams kämpften während der ersten drei Viertel sichtlich, absetzen konnte sich jedoch keiner. Der Abstand nach dem vielversprechenden Start der Bayern nie größer als fünf Punkte. Auf gute Aktionen folgten immer wieder vergebene Chancen. Bis zum Anbruch der letzten zehn Spielminuten wirkte die Partie zeitweise zäh. Punktetechnisch endete das dritte Viertel quasi ausgeglichen. 

Der Durchbruch 

Mit dem Start des letzten Viertels gelang es den Bayern, die Oberhand zu gewinnen. Großen Aktionen, die die Halle laut werden ließen, häuften sich endlich. Die doppelte Anzahl an Rebounds seitens der Münchner in Rot sowie Steals und erzwungene Turnover waren es letztendlich, die den Unterschied machten. Zwei spektakuläre Dunks in Folge rundeten den Triumph ab. Besonders überzeugten Justinian Jessup, der fast 20 Punkte zum Sieg beisteuerte und David McCormack, der sowohl offensiv als auch defensiv ein starkes Spiel leistete. Am Ende gewannen die Münchner mit 93:83.

Aufatmen für die Bayern  

Nach dem Playoff-Aus und den frustrierenden Niederlagen der letzten Partien ist es ein wichtiger Sieg für die Bayern – vor allem mental. Trainer Svetislav Pešić zeigte sich nach dem Spiel zufrieden. „Good Game“, lobte er sein Team und betonte, dass es besonders „Energy, AthleticnessConfidence und Passion“ waren, die seine Mannschaft an diesem Abend zur besseren machten. 

Im nächsten Spiel trifft der FC Bayern Basketball im letzten Heimspiel der Saison auf Tabellenführer Fenerbahçe Istanbul.