Fussnoten

„Das sind Geldbeträge von denen niemand wirklich leben kann.“ -Ein kritischer Blick auf Hartz IV.

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In den „Fußnoten“ sprechen wir jede Woche über ein Thema, das in den letzten Tagen zu kurz kam. In dieser Folge werfen wir einen kritischen Blick auf das Thema „Hartz IV.” und darauf, inwiefern Corona die Diskussion rund um die Grundsicherung verschärft hat.

Diese Woche:

Seit Olaf Scholz seine Kanzlerkandidatur angekündigt hat, geriet nicht nur seine Person, sondern auch seine politische Vergangenheit in den öffentlichen Diskurs. Darunter: Die Agenda 2010 und damit auch Hartz IV.. Die Grundsicherung, welche seit Corona von mehr Menschen denn je in Anspruch genommen werden muss.  Wir haben uns die Situation rund um Hartz IV. mit zwei Interviewpartnern genauer angesehen. 

Armutsforscher und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Christoph Butterwegge erteilt Hartz IV ein hartes Urteil: „Das war für den Sozialstaat Bundesrepublik Deutschland der Übergang von einem Sozialversicherungsstaat à la Bismarck in Richtung eines Fürsorge-, Almosen- und Suppenküchen-Staates.“ Und auch der Münchner Juso-Chef Christian Köning lehnt das Arbeitslosengeld in seiner jetzigen Form als „Armut per Gesetz“ ab.

Die Frage, wie es mit Hartz IV. und Olaf Scholz weitergeht bedeutet letztendlich auch wie es mit der SPD weitergeht und hier gehen die Meinungen auseinander…

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