LORiiA im Interview

Self-Encourangement & Vogue

/ / Bild: M94.5 / Michael Goder

LORiiA im Intreview

Es war ein aufregendes Jahr für LORiiA. Vor einem Jahr startete Lotte Friederich noch alleine ihr Musik-Projekt, mittlerweile hat sie eine ganze Band mit an ihrer Seite. Wir haben mit ihr über ihre Texte, ihren Instagram-Account und ihre Auftritte gesprochen.

In euren Songs behandelt ihr ja gerne gesellschaftskritische Themen. Warum behandelt ihr diese Themen gerne?

Ich möchte gar nicht unbedingt eine politische Band sein, es sind einfach Themen, die mich tagtäglich beschäftigen, die mich selbst auch im Alltag betreffen. Es geht auch viel um Dinge wie Neid, Gier und Hass oder dass man sich gegenseitig nichts gönnt. Ich träume einfach davon, dass eher eine Gesellschaft entsteht, die sich gegenseitig unterstützt und fördert, sich zuhört. Und auch sehr viel Self-Encourangement. Man fühlt sich oft klein in dieser Welt, man fühlt sich runtergemacht, man hat Druck von allen Seiten. Ich merke das auch in meinem Umfeld, viele sind einfach total belastet, wissen gar nicht wo sie hinsollen, wo der Platz im Leben ist. Und dieses Gefühl, dass eigentlich alle Löwen sind, das wird auch meine erste Single sein.

Thema Instagram: neben der Musik hast du ja auch einen sehr belebten Instagram-Account. Dabei kann man oft dich in ziemlich fancy Klamotten sehen. Und was steckt hinter der italienischen Vogue?

Ich habe viele Shootings mit Kate Filippova gehabt, das ist einfach eine ganz tolle Fotografin. Ein Bild von einem Shooting das auch für LORiiA gemacht wurde – es wurde in meinem Sinne mit meinen Farben umgesetzt – das wurde dann von der Foto-Vogue Italia ausgewählt und dort präsentiert. 

Du warst schon mal im Vorprogramm von Charlie Barnes, der schon mit der Band Bastille gespielt hat. Was war das für ein Erlebnis?

Die ganze Band von ihm war sehr sympathisch. Das sind ganz ganz coole Jungs. Ich habe irgendwie immer viel Glück mit den Leuten, für ich Support spielen darf. Das Konzert war zwar nicht so voll wie erwartet, die Band musste nämlich kurzfristig den Ort noch ändern. Aber es war wirklich eine sehr coole Erfahrung und das Publikum war extrem positiv und familiär.