Michael Lobesan im Interview

Liebeskummer? – Nein danke!

/ / Bild: Amelie Niederbuchner

„Poppig aber experimentell“ – so beschreibt der Münchner Künstler Michael Lobesan sein neues Album Lotus. Im M94.5 Interview spricht er mit uns darüber, wie er an der Produktion seines neuen Albums persönlich gewachsen ist und wie er den Corona-Lockdown künstlerisch genutzt hat.

Interview mit Michael Lobesan

Lotus ist nach einer Trennung entstanden. Von klassischem melancholischen Trennungsschmerz ist in Lobesans neuen Album aber keine Spur. Viel mehr geht es um Selbstliebe und Selbstakzeptanz.

Die Lotusblume…

…wächst in Dunkelheit, Wasser und Schlamm und entwickelt sich trotz widriger Bedingungen. Der Albumtitel „Lotus“ soll Michaels persönlichen Wachstum nach seiner Trennung beschreiben: Aus der Dunkelheit ins Licht. Statt gegen Gefühle und Gedanken anzukämpfen und sie zu verdrängen, hat Michael begonnen „seine Gefühle fließen zu lassen und sie mutig zu durchgehen.“ Das Album zu schreiben hat ihn dabei richtig empowert: „Ich habe gemerkt, wenn ich emanzipierte Texte schreibe, die mich selbst bestärken, dann hat das auch eine Rückwirkung auf mich, wenn ich die singe.“

Tanzen mit Fremden

Lotus ist in Mitten des ersten Lockdowns Anfang des Jahres herausgekommen. Da sah es mit der Produktion eines Musikvideos erstmal nicht so rosig aus. Doch wollte Michael diese herausfordernde Zeit kreativ für sich nutzen. Herausgekommen ist das Musikvideo zu seinem Song Lotus River. Eine besondere Videokonferenz, in der Fremde aufeinander treffen und gemeinsam tanzen.

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Michael Lobesan- Lotus River

Per Zoom gemeinsam tanzen, anfangen sich selbst zu lieben und ein bisschen mehr Lotusblume sein: Da kann einem weder der nächste Lockdown noch der nächste Liebeskummer groß was anhaben.