Jonathan Gordon im Interview

Griaß di, Mr. Gordon!

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Der Engländer Jonathan Gordon ist Singer/Songwriter und wohnt seit sieben Jahren in München. Diese Woche ist seine erste EP Stuck in the Mud erschienen – im M94.5-Interview erzählt er von seiner Wahlheimat und von Bryan Adams.

Musikalische Früherziehung

Es gibt viele Kinder, die von ihren Eltern früh „empfohlen“ bekommen, ein Instrument zu spielen. Der Vater von Jonathan Gordon wollte auch gerne, dass sein Sohn mal ein Instrument lernt. Doch lange bevor er ihm ein Instrument andrehen wollte, hat der Kleine mit viel Rambazamba auf sich aufmerksam gemacht, wenn es darum ging, seine ältere Schwester vom Klavierunterricht abzuholen. Dann wurde Jonathan auf Tasten und Saiten losgelassen.

Daraus hat Gordon eine Leidenschaft entwickelt, die bis heute anhielt. Er hat in seiner Heimat Norwich, England als Straßenmusiker gespielt und gründete nach seinem Umzug nach London ein Duo mit seinem besten Freund. So weit, so normal.

Wo die Liebe hinfällt? Nach Minga natürlich.

Als Jonathan sich in seiner Freundin verliebte, wurde irgendwann klar, dass er zu ihr ziehen würde. Nach Deutschland. Zwar ohne Sprachkenntnisse oder ein großes Budget, aber mit viel Vorfreude. Sein Song  „Without a Penny in my Pocket“ handelt von dieser Zeit. „Es war aufregend. Ich wollte England auf Wiedersehen sagen und hello zu Deutschland.“, erzählt Jonathan  im Interview. Der Sänger spricht mit einem kaum merklichen britischen Akzent sehr fröhliches Bayerisch.

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Jonathan Gordon – Without a Penny in my Pocket

Vernetzt und vielfältig

In München hat sich Gordon schnell eingelebt. Mit seinem sonnigen Gemüt und viel Talent hat er einige Freunde in der Musikszene gefunden. Er spielt oft mit den Musikern von Buck Roger & The Sidetrackers. Ein Mitglied der Band hat vor zwei Jahren das Label Spleen Dance Records gegründet. Dort ist Jonathan nun unter Vertrag und hat seine EP „Stuck in the Mud“ veröffentlicht. Über das Leben als Musiker in München sagt er: „Wenn du einmal in der Szene drin bist, ist es einfach, viele Menschen zu treffen. Die Leute unterstützen sich gegenseitig. Ich helfe auch gerne und spiele bei Konzerten von anderen Künstlern mit.“

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Jonathan Gordon – Stuck in the Mud

Und wie soll es weitergehen? Jonathan macht nicht nur Musik, sondern arbeitet auch als Fotograf. „Ich nenne da gerne Bryan Adams. Jetzt nicht, weil seine Musik so toll ist, sondern weil er als Musiker und als Fotograf erfolgreich ist. Sowas wünsche ich mir auch!“