Gefälschte Gesichter, echte Folgen

Digitale Gewalt und sexualisierte Deepfakes

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Sogenannte Deepfakes überschwemmen das Internet – oft mit drastischen Folgen für die abgebildeten Personen. Wie Ihr euch wehren könnt, hört Ihr hier. 

Beitrag vom 08.04.2026

Schon 2017 warnten erste Expert:innen vor den Gefahren sogenannter Deepfakes – realistisch wirkendes Audio-, Bild- und Videomaterial, das mit Hilfe Künstlicher Intelligenz (KI) verfälscht oder erzeugt wird. Jetzt geraten zunehmend sexualisierte Deepfakes in Umlauf. Allein das KI-Tool Grok auf Elon Musks Plattform X erzeugte innerhalb weniger Tage etwa 3 Millionen solcher Inhalte – oft ohne Zustimmung der gezeigten Personen.  

Betroffene leiden oft unter Angst- und Schamgefühlen, sowie unter mangelnder juristischer Klarheit. Denn das Erstellen und die Verbreitung von Deepfakes sind in Deutschland keine eigenständigen Straftatbestände. 

Wie Betroffene trotzdem Hilfe erhalten können erklärt uns Judith Strieder von der Organisation HateAid im Interview.