Swedish Death Candy im Interview

Süß, tödlich, aber nicht schwedisch!

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Die vier Bandmitglieder von Swedish Death Candy kommen nicht wie der Name erwarten lässt aus Schweden. Sie kommen aus Südkorea, Italien und Großbritannien. Als internationales Hardrockquartett machen sie auf ihrer Tour auch in München Halt. Wir haben sie getroffen und mit ihnen über ihren 60er-Jahre-Stil, ihre Inspirationen und ihre Zukunftspläne gesprochen.

Der Psychedelische Hardrock der 70er Jahre erlebt aktuell dank Bands wie Tame Impala oder Greta von Fleet eine Art Revival. Die Jungs von Swedish Death Candy aus London haben zwar alle unterschiedliche kulturelle Hintergründe, teilen sich aber die Leidenschaft für die Musik und allgemeine Ästhetik der 60er und 70er Jahre. Das macht sich sowohl in ihren Musikvideos als auch in den Songs der Band bemerkbar. Dabei kopieren sie aber nicht einfach, sondern lassen sich u.a. auch von moderner Elektronischer Musik inspirieren.

Swedish Death Candy – Last Dream
Video zu „Last Dream“

Eine weitere Besonderheit sind die Texte der Band. Denn Sänger und Textschreiber Louis Perry lässt sich bei seinen Lyrics von intellektuellen und poetischen Größen wie Einstein und William Blake beeinflussen. Außerdem bedient er sich bei den Song-Thematiken an einer großen Anzahl unterschiedlicher kultureller Gebiete, von Filmen und Gemälden bis hin zu Poesie.

Swedish Death Candy – Broken Engrams (Official Lyric Video)
Video zu „Broken Engrams“

Gerade befinden sich Swedish Death Candy mit ihrem aktuellen Album „Are You Nervous?“ auf einer ausgedehnten Tour durch Europa. Doch schon jetzt sind sie zuversichtlich, dass auch 2020 wieder neue Songs geschrieben und produziert werden. Denn trotz aller Liebe zum alten Rock ’n‘ Roll wollen sie nicht stehenbleiben.