Sound of Munich

Richtig „Kränk“

/ / Bild: Max Saufler

Vom Doktorrand zum Rapper – „Das Ding ausm Sumpf“, oder besser gesagt Stefan Mühlbauer, verließ seinen Top-Job, um sich besser auf seine Musikerkarriere konzentrieren zu können. Darüber haben wir mit ihm geredet.

Interview mit „Das Ding ausm Sumpf“

Anfang des Jahres erschien sein Debüt-Album „Kränk“. Vier Tage später begann der Corona-Lockdown und keiner interessierte sich mehr für das neue Album, in dem viel Energie und natürlich auch Geld steckte: Interviews und Konzerte mussten abgesagt werden. Das Erlebnis beschreibt der Künstler als traumatisierend, wodurch er auch körperlich erkrankte.

Befreit von allen herkömmlichen Mustern

Doch die Situation hat auch neue Gelegenheiten gebracht. Da keine großen Konzerte gespielt werden können, beschließt „Das Ding ausm Sumpf“ einfach überall zu spielen: Im Aufzug, im Auto oder auf dem Berg. Nicht nur technisch war das eine spannende Herausforderung, sondern die Situationen waren auch einmalig, wie Mühlbauer beschreibt:

In einem Fahrstuhl zu stehen, mit E-Zigarettenrauch Nebel zu machen und die Nachbarn machen die Tür auf und wollen eigentlich hoch fahren und dann steht da eine Band im Aufzug.

Stefan Mühlbauer
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Viele Lieder, wie „Genau Du“ oder „Immer wenn ich Heim komm“ sind gesellschaftskritisch. Er möchte der Gesellschaft und auch sich selbst einen Spiegel vorhalten. Mühlbauer meint, dass es ihm sehr wichtig sei, Lieder mit „Grund“ zu machen, Hörern damit etwas zurück zugeben und so die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Er positioniert sich klar gegen jede Art von Diskriminierung und Ausgrenzung.

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Das Ding ausm Sumpf – Genau Du

In nächster Zeit konzentriert sich „Das Ding ausm Sumpf“ erstmal darauf, noch mehr Musik zu schaffen. Mühlbauer hofft, im Winter mit einem ganz neuem Sound überzeugen zu können.