Fussnoten

“Ein Menschenrecht, das nicht zu diskutieren ist” – Der Kampf um reproduktive Autonomie

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In den „Fußnoten“ sprechen wir jede Woche über ein Thema, das in den letzten Tagen zu kurz kam. In dieser Folge beschäftigen wir uns mit dem Status Quo von Abtreibungsrechten in Deutschland und werfen einen Blick auf die Situation in Polen, wo seit Januar ein faktisches Abtreibungsverbot gilt.

Diese Woche:

“Das bedeutet Krieg”, “Dein Körper ist ein Schlachtfeld” und “Hölle der Frauen”  – Das waren die Slogans der Demonstrant:innen, als sie Ende Januar in Warschau auf die Straßen gegangen sind . Der Grund für die Demo: Am gleichen Tag wurde das Urteil des Verfassungsgerichts von der nationalkonservativen Regierung umgesetzt. Damit wurde das Recht auf Schwangerschaftsabbruch bei schwer fehlgebildeten Föten endgültig gekippt und seither herrscht in Polen ein faktisches Abtreibungsverbot. 

Deutschland ist rechtlich zwar um einiges liberaler aufgestellt, aber auch hier landet der Paragraph 218, der das Recht auf Abtreibung festlegt immer wieder auf der gesellschaftliche Goldwaage. Sichtbar wird das zum Beispiel an Protesten von Abtreibungsgegner:innen, die deutschlandweit regelmäßig organisiert werden. So auch am 20 März hier in München.

Wir haben das in unserer neuesten Fußnoten Folge zum Anlass genommen, den Status Quo von Abtreibungsrechten in Deutschland unter die Lupe zu nehmen und einen Blick nach Polen zu werfen.

Darüber haben wir unter anderem mit der Bundestagsabgeordneten und frauenpolitischen Sprecherin der Grünen Ulle Schauws gesprochen. Außerdem mit der Antisexistischen Aktion München und mit Urszula Bertin von der Initiative Dziwuchy Berlin

Links zu den Organisationen mit denen wir gesprochen haben, findet ihr hier:

https://dziewuchyberlin.wordpress.com

https://asam.noblogs.org

https://www.facebook.com/ciociabasiaberlin/

Moderation: Dorothea Wolf

Redaktion: Johanna Felber

Sendeleitung: Dorothea Wolf

Produktion: Dorothea Wolf & Anki Stich

Redaktionsschluss: 05.04.21, 23:00 Uhr

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