Sound of Munich

Interview mit Umme Block

/ / Bild: M94.5/Simon Kerber

Bei uns zu Gast waren Leoni und Klara von Umme Block. Einer Band, die sich noch nicht so richtig in ein Genre einzuordnen wagt. Letztes Jahr haben sie München so richtig unsicher gemacht und auch 2019 klingt Erfolg verheißend!

Umme Block im Interview

Ihr seid ja eine sehr vielversprechende Band, deren Musik momentan so richtig durchstartet. Letztes Jahr war viel von euch zu sehen und zu hören – das ist ganz gut, oder?

Leoni: Ja, richtig. Wir haben jetzt Anfang Dezember unsere Debütsingle mitsamt Video veröffentlicht. Die hat schon relativ viel Aufsehen erregt, es gab ein paar Artikel darüber und das hat uns natürlich sehr gefreut. So ging es dann weiter, dass wir unseren neuen Song – den wir am 1. Februar veröffentlichen – bei Puls performt haben. Und so ging das dann mit verschiedenen Plattformen weiter!

Das letzte Jahr war sehr gut für euch. Isarinselfest, Alte Utting – ihr wart eigentlich in jeder coolen Münchner Location zu finden und habt dort euer Repertoire zum besten gegeben. Aber bisher habt ihr nur zwei Singles veröffentlicht. Kommt demnächst auch ein Album raus?

Klara: Ja, wir sind auf jeden Fall dran! Ich glaube, dass man als Musiker diesen Hang zum Perfektionismus sehr gut kennt. Wir sind auch eher so eine Live-Band, unsere ganze Musik ist dadurch entstanden, dass wir sie weniger im Studio produzieren. Jetzt stehen wir vor der Herausforderung, das eben live so aufzunehmen, dass es im Studio gut klingt. Aber ein Album ist für 2019 eigentlich schon geplant!

Leoni: Auf jeden Fall kommt demnächst mal eine EP. Das wird aber noch ein bisschen dauern, wir nehmen jetzt alles Stück für Stück auf, so dass wir am Ende dann wirklich zufrieden sind. Zum Glück sind wir bei einem super Produzenten gelandet, der auch echt versteht, was wir wollen und das dann auch so umsetzt.

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Umme Block mit ihrer Single „Yellow Lights“

Zuerst wart ihr ja eher akustisch unter dem Namen NouNours unterwegs. Wie ist es zum Namenswechsel gekommen?

Klara: Es ist sehr gut, dass unsere vorherigen Namen nicht bekannt geworden sind, die waren noch peinlicher. Zum ersten Namen kam es, als wir unbedingt einen gebraucht haben, um auftreten zu dürfen. Dann haben wir uns Tipsy Catmates genannt.

Leoni: Aber das war im Prinzip eigentlich auch der Vorläufer von Umme Block. Früher sind wir sehr häufig um die Häuser gezogen, als wir sehr nah beieinander gewohnt haben. Also wirklich um den Block! Als wir nachts von der Feierei nach Hause kamen, gab es eine Zeit lang so eine Katze, die uns gefolgt ist und mit uns gesprochen hat.

Klara: Aber NourNours kam dann von einer Deutsch-Französischen Familie, bei der ich Babysitten war. Die kleine Tochter hat immer gesagt, „Klara, wo ist die NouNours?“ und ich fand das so putzig. Wir wussten überhaupt nicht, was das heißt, ich dachte, das ist der Name vom Teddy. Aber es heißt tatsächlich nur Teddybär auf Französisch.

Leoni: Und aus dem Grund wollten wir den Namen dann auch nicht mehr, weil wir wollten keine „Teddy-Girls“ mehr sein. Als weibliche Singer-Songwriterin erwartet man eher so ein niedliches Mädelduo, das auch ganz niedliche Songs singt. Das war tatsächlich eine Zeit ganz nett so, bis wir dann einfach Bock hatten, etwas anderes zu machen.

Klara: Aber die Zeit war trotzdem wichtig, wir haben sehr viel gelernt.

Und wie würdet ihr euren Stil jetzt definieren?

Klara: Warte, da hatten wir doch neulich was!

Leoni: Es ist echt ein bisschen schwierig, das zu beschreiben. Wir haben viele verschiedene Einflüsse. Von außen werden wir dann oft unter Elektropop, Trip Hop oder Electronica eingeordnet. Irgendwie zwischen Grimes und Tash Sultana – es ist nicht so leicht einzuordnen, aber es hat auf jeden Fall all diese Elemente mit drin. Aber wir sind noch auf der Suche nach einer Genreneuerfindung.

Klara: Wenn es richtig gut läuft, ist Umme Block ein eigenes Genre.

2018 war geil für euch – was habt ihr für 2019 geplant, dass das wieder genauso wird?

Leoni: Es werden in den nächsten Monaten nach und nach Singles veröffentlicht. Vielleicht alle zwei Monate eine, wir werden sehen, wie schnell wir das hinkriegen. Gerne auch mit Musikvideo! Das ist einfach schön, wenn die Musik noch so eine visuelle Komponente bekommt. Für Ende 2019 ist eine EP geplant. Und natürlich viele Konzerte!

Klara: Und wir würden gerne unser erstes UMME BLOCK-Konzert, also ein Release-Konzert in München spielen!

Wer von UMME BLOCK auf dem Laufenden gehalten werden möchte, kann das über Facebook, Instagram, Spotify und Soundcloud tun. Es lohnt sich auf jeden Fall! Ich bedanke mich ganz herzlich bei Leoni und Klara!