Jordan Prince und Cosma Joy im Interview

Gestatten: Freude und Prinz

/ / Bild: M94.5

Die kleinen Unterschiede machen gemeinsame Auftritte ein bisschen interessanter. „Ist ja schon beides so Folk“, beschreibt die Singersongwriterin Cosma Joy die Musik von sich und Indiekünstler Jordan Prince. Im M94.5-Interview erzählen sie von ihrer Zusammenarbeit und ihren eigenen Projekten.

Jordan Prince ist zwar kein deutscher Musiker, lebt und spielt aber seit 2015 in München. Geboren wurde er vor 28 Jahren in Mississippi und hat dann in verschiedenen amerikanischen Städten gelebt und dort Musik gemacht. Nach seinem Umzug wurde er von Deutschland in mehreren Abschnitten seines Lebens beeinflusst, sagt er. Doch nicht nur das Land beeinflusst auch seine Musik, sondern die verschiedenen zwischenmenschlichen Begegnungen. Auf seinem letzten Album „12 songs for 12 friends“ ist jeder Song einer Person gewidmet und somit auch auf dem Albumcover verewigt.

Bild: http://jordanprince.bandcamp.com/

Laut Jordan Prince ist die Darstellung seiner Freunde auf dem Cover sehr gut gelungen. Sie sind aber nicht nur auf dem Album zu sehen, man kann sie auch hören. Zwar nicht als Features, aber alle Freunde haben Jordan Prince auf die eine oder andere Weise inspiriert. Generell sagt er, dass jede Person, die großen Einfluss hat, irgendwie in einen Song eingebaut wird. Ob das dann seine Freunde sind, oder seine Familie: Die Lieder beschäftigen sich immer mehr oder weniger mit der einen expliziten Person. Manchmal sogar so sehr, dass der Song dann ihren Namen trägt.

Gästeliste Jordan Prince

Durch die Live Session zum Song „James“ ist Cosma Joy auf Jordan Prince aufmerksam geworden, damals war sie erst 15. Heute kennen sich die beiden Künstler gut und machen auch Musik zusammen. Sie ergänzen sich, da beide eine folkige Grundstimmung in ihrer Musik haben.

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Diese Live Session hat Cosma Joy auf Jordan Prince aufmerksam gemacht

Dennoch unterscheidet sich Cosma Joy: Sie geht bei einigen Songs eher in die soulige, poppige Richtung. Ihr letzter Release war das Lied „At Seventeen“, das eigentlich von Janis Ian ist. Sie sagt, dass sie eigentlich kein Fan von Covern ist, die feministische Message hinter dem Song war ihr aber zu wichtig, um auf solche Dinge Rücksicht zu nehmen.

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At Seventeen, Cosma Joys Janis Ian Cover

Im Studio waren die beiden noch nicht zusammen, jedenfalls nicht öffentlich, aber bei so viel Chemie und Sympathie kommt da bestimmt noch was bei raus.

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