Hanna Fearns im Interview

Country ohne Cowboyboots

/ / Bild: M94.5

Wenn man an Country-Music denkt, fallen einem sofort Männer mit Fransenjacken und weitkrämpigen Hüten ein. Aber genauso ein Bild verkörpert Hanna Fearns nicht. Die Songwriterin mit deutsch-britischen Wurzeln zeigt mit ihrer Musik, dass Country nicht immer den Klischees entsprechen muss. Im Interview hat sie uns erzählt, wie sie ihren ganz eignen Stil entwickelt hat.

Interview Hanna Fearns

Der Einstieg ins Musikbusiness ist für Hanna anfangs nicht leicht gewesen, denn schon mit 16 Jahren ist sie Mutter geworden und musste ihre Karrierepläne vorerst auf Eis legen. Nachdem sie ihr Studium beendet hatte und mit beiden Beinen fest im Leben stand, konnte sie sich endlich voll und ganz der Musik widmen. Dabei hat Hanna in einigen Bands gespielt und mit den unterschiedlichsten Künstler*innen zusammen gearbeitet. Zu diesen zählen unter anderem Ken Stringfellow, Mitbegründer von The Posies und Mitglied von R.E.M., und seit neustem auch Peter Rubel von International Music. Zusammen haben Fearns und Rubel den Song „Act of Grace“ raus gebracht zu dem auch ein Musikvideo erschienen ist.

Hanna Fearns x Peter Rubel – Act of Grace


Doch als Country würde Hanna Fearns ihre Musik nicht direkt beschreiben, viel mehr als eine Art „Folk-Noir“. Zwar tauchen in ihren Songs klassische Elemente des Country auf, dennoch ist für echte Fans des Genres nicht genung Country dabei. Ihr neuestes Album TURN ON THE LIGHT zeichnet sich besonders durch die Mischung aus verschiedenen Stilen aus, welche das Werk genre-unabhängiger machen und zugänglicher für Hörer*innen aus anderen Richtungen, wie Singer-Songwriting oder Indie.

Hanna Fearns – Queen of England

Mehr zu ihrer Musik und ihren Plänen für die Zukunft gibt’s im kompletten Interview!