Sport in München

Sportangebote für Studenten

/ / Bild: Marie Resch

In den Semesterferien fällt es den meisten StudentInnen schwer, sich vom Sofa aufzuraffen. Ein guter Anlass, um sich zu bewegen, ist Sport. Der muss nämlich nicht immer im stickigen Fitnessstudio stattfinden. Vor allem jetzt, wo es langsam wieder wärmer wird, bietet es sich an, die eigenen vier Wände mal zu verlassen. Wir haben hier sieben erschwingliche Möglichkeiten gefunden, in München in der Halle oder auch im Freien Sport zu treiben.

Zentraler Hochschulsport

Beim Angebot des zentralen Hochschulsports gibt’s fast alles, was das Sportlerherz begehrt. Egal, ob Schwimmen, Klettern, Ballett, Judo oder Handball, das Angebot der Unis und Hochschulen ist extrem breit gefächert. Ab dem 1. April geht’s los mit der Markenbuchung, die Kursbuchung beginnt eine Woche später und ab dem 23. beginnt dann das Semester und damit auch die Kurse.

Die Fakten:
Kosten für die Marke 7,50 € bzw. 15,00 €
Vorteil: billige Angebote für Studenten, vielfältig und zu unterschiedlichen Zeiten
Nachteil: kompliziertes Anmeldesystem, Plätze in beliebten Kursen schnell weg

Hallensportprogramm München

Das Hallensportprogramm der Stadt München bietet ein vielfältiges Angebot an: unter anderem Zumba, Basketball, Yoga und HiiT-Training. Die Hallen dafür sind in der kompletten Stadt verteilt, das genaue Programm gibt’s online unter muenchen.de. Wichtig: Mittrainieren geht nur, wenn vorher Tickets gekauft wurden.

Die Fakten:
Kosten: Übungsstunde 3,20 Euro. Eine Streifenkarte mit 4 Tickets: 12 Euro
Zwischen 12 und 21 Jahren kostenlos! – Tickets u.a. im Rathaus oder auf muenchen.de
Vorteil: billige Möglichkeit, Hallensport zu treiben, keine Mitgliedschaft nötig
Nachteil: Teilweise Aufpreis für bestimmte Kurse, keine kostenlosen Probestunden

Vereinssport

Egal ob ganz klassisch Fußball, anspruchsvolles Turnen, gleich mehrere Disziplinen der Leichtathletik oder Kampfsportarten wie Boxen. Im Verein gibt es alle denkbaren Sportarten und wer etwas ganz bestimmtes sucht, kann sich auch einen Verein suchen, der sich auf eine bestimmte Sportart spezialisiert hat.

Die Fakten:
Kosten: Je nach Verein ca. 100 -150€ jährlich
Vorteil: Mitgliedschaft gilt für alles, man kann so viel Sport wie man will machen, Vereine gibt’s fast überall, meist Studenten-/Azubipreise
Nachteil: Mannschaften kennen sich oft schon lange, reinfinden eventuell schwierig, jährliche Mitgliedschaften

Lederhosentraining im Englischen Garten

Seit 2011 gibt es das Lederhosentraining auf der großen Wiese mitten im Englischen Garten. Im Normalfall trägt aber nur der Trainer eine Lederhose. Die meisten Teilnehmer erscheinen in Sportklamotten. Immer montags dreht sich hier eine Stunde lang alles um Koordination und Balance, funktionelles Ganzkörpertraining und Beweglichkeit.

Die Fakten:
Vorteil: unkompliziertes Training in großen Gruppen im freien
Nachteil: keine

Fit im Park

Wenn es im Mai wieder wärmer wird, geht die Saison von „Fit im Park“ der Stadt München wieder los. Angeboten werden Sportarten wie Volleyball, Zumba, Pilates oder Classic Fitness.

Die Fakten:
kostenlos ohne Voranmeldung!
Locations: Riemer Park, Luitpoldpark, Westpark, Ostpark und auf dem Marienplatz
Vorteil: hingehen und mitmachen, einfaches Prinzip ohne Voraussetzungen
Nachteil: keine

Outdoor Circuit

Beim Outdoor Circuit wird direkt vor dem Friedensengel oder am Margaretenplatz in Sendling in kleinen Gruppen mit bis zu 15 Teilnehmern Ausdauer und Kraft trainiert.

Die Fakten:
8 Trainingseinheiten à 90€, für Studenten/Azubis 85€ – Buchung vorher erforderlich!
Vorteil: intensives Training in Gruppen, die gleich bleiben – Kontakte knüpfen einfach
Nachteil: Kurse sind schnell ausgebucht, relativ teuer

Fitness-Parcours in München

In der ganzen Stadt verteilt sind Trimm-Dich-Pfade und Parcours zu finden. Egal, ob im Südpark, in Untergiesing östlich der Isarauen oder im Ostpark, überall bietet sich die Möglichkeit beispielsweise beim Joggen eine kurze Laufpause zum Trainieren einzulegen.

Die Fakten:
kostenlos!
Vorteil: jederzeit nutzbar, Anleitungen meist vorhanden
Nachteil: „aufraffen“ fällt durch fehlende feste Zeiten schwerer