Freiwillige packen Hilfsgüter für die Ukraine zusammen.

Hilfe im Krieg

Wie eine Ukrainerin aus München ihre Heimat unterstützt

/ / Bild: Shutterstock/ monticello

Der Krieg in der Ukraine tobt inzwischen seit über vier Monaten. Und auch in Deutschland haben viele Menschen ukrainische Wurzeln, deren Verwandte direkt davon betroffen sind. Julius Seibt hat eine ukrainisch-deutsche Studentin getroffen, die angesichts des Krieges in ihrer Heimat nicht tatenlos bleiben konnte.

Nach dem Angriff Russlands wird Oksana Pohl schnell klar: Sie muss etwas tun, um ihrer Heimat zu helfen. Und so steht schon vier Tage nach Beginn des Krieges eine Website, mit der sie Spenden für ihre Heimatstadt Rivne im Nordwesten der Ukraine sammelt. Inzwischen hat sie Hilfsgüter im Wert von über 80.000€ gekauft und in die Ukraine geschickt.

Oksana Pohl / Bild: Oksana Pohl

Auch sie selbst ist im April in die Ukraine gereist. Dort hat sie das erste Mal seit Kriegsbeginn ihre Familie und Freund:innen wiedergesehen. Eine emotionale Reise – und eine gefährliche. Denn auch während sie in Rivne war, gab es Raketenbeschuss. So musste auch sie die Erfahrung machen, die für viele Ukrainer:innen inzwischen fast alltäglich ist: In einem Bunker Schutz für ihr Leben suchen.

Weitere Infos zu Oksanas Aktion gibt es hier.