Fußnoten

40 Jahre Oktoberfest-Attentat – „Wir können vielleicht einiges verdrängen, aber vergessen können wir nicht.“

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In den „Fußnoten“ sprechen wir jeden Montag über ein Thema, das in der vergangenen Woche zu kurz kam. Diese Woche beschäftigen sich die Fußnoten mit dem Thema Ableismus – ein großes Thema aktuell für Menschen mit Behinderung.

Diese Woche:

Am 26.September jährt sich das Oktoberfest Attentat in München zum 40 Mal. Bei diesem Terroranschlag wurden 13 Menschen getötet und über 200 verletzt. Doch lange Zeit galt die Tat als Verzweiflungsakt eines psychisch labilen, liebeskranken Einzeltäters. Erst seit kurzem wurde das Verbrechen als offiziell rechtsextrem anerkannt. Dies gelang nur durch stetiges Erinnern und Kämpfen seitens der Opfer und deren Verbündeten, wie z.B Anwälte und Organisationen.  

Dennoch wird bei rechtem Terror in Deutschland nur selten über das Oktoberfest Attentat gesprochen. Die Erinnerung scheint auch in der jungen Generation zu verblassen. Wie kann also ein angemessenes Gedenken 40 Jahre danach funktionieren?

Mit dieser Frage haben sich auch die Stadt München und der Freistaat Bayern bei der Gedenkfeier auseinandergesetzt. – Wir haben sie für euch verfolgt. Außerdem haben wir mit Markus Hensel, freischaffender Regisseur, gesprochen, der in Zusammenarbeit mit der DBG Jugend München einen Film dazu veröffentlicht hat. Die DGB veranstaltet bereits seit 38 Jahren die offizielle Gedenkfeier und setzt sich für gelebten Antifaschismus ein. 

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