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Ratgeber: Datenschutz

Autor(en): Johannes Vogl am Mittwoch, 12. Juni 2013
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Quelle: M94.5
Eine einfache Anleitung, wie man seine persönlichen Daten im Internet besser schützt.

Wer mal wieder davon genervt ist, dass eine neue Oberklasselimousine mitten über den Artikel bei Spiegel Online fährt, hat etwas wichtiges vergessen. Und zwar einen Ad-Blocker als Erweiterung seines Browsers zu aktivieren! Doch da fängt es häufig schon an. Wichtig ist schon die Wahl des Browsers. Wie bei allen Aktivitäten im Netz sollte man hier versuchen, die großen Konzerne zu umgehen. Also kein Google Chrome oder Microsoft Internet Explorer, sondern lieber den Firefox von der gemeinnützigen Mozilla-Stiftung. Neben dem „Adblock Plus“, das vor allem nervige Werbung verhindert, kann man noch das sogenannte Firefox-Add-on „NoScript“ installieren. Diese Erweiterung stoppt aktive Inhalte einer Website wie JavaScript oder Flash. Kurz gesagt kann mit diesem Programm verhindert werden, dass Websites einen Nutzer nachverfolgen.

Alternativen zu Yahoo! und GMail


Auch bei E-Mails kann man die großen Konzerne umgehen: In Deutschland hat sich vor allem posteo.de als Anbieter hervorgetan, der sehr auf Datenschutz achtet. Generell sollte man mehrere E-Mail-Adressen für verschiedene Zwecke verwenden. Also zum Beispiel eine für soziale Netzwerke und eine andere zum Online-Shopping.
Ach ja, es gibt auch Alternativen zu Google. Die deutsche Suchmaschine metager.de oder die englischsprachige Seite duckduckgo.com speichern keine Suchanfragen und IP-Adressen. Und auch wer nicht auf die Suchergebnisse von Google verzichten will, findet Alternativen.

Startpage.com: Google ohne Google

Eine davon empfiehlt auch der anerkannte Datenschutz-Experte Christoph Schäfer: „Als Startseite kann man zum Beispiel startpage.com einschalten. Das ist eine Internet-Suchmaschine, die mit Google sucht, aber gleichzeitig diesen IP-Bezug wegnimmt. Startpage.com ist eine gute Alternative zu Google.“
Neben der Verwendung der richtigen Suchmaschine und des besten Browsers kommt es aber vor allem darauf an, ein Bewusstsein für seine persönlichen Daten zu entwickeln. Denn das zum Beispiel Facebook nicht aus reiner Nächstenliebe kostenlos ist, weiß man nicht erst seit dem Skandal um Prism. Wer also ganz sicher gehen will, verzichtet auf Google, Skype, Facebook, Apple und Microsoft. Aber auch diejenigen, die das nicht wollen, haben mit den genannten Programmen und Websites ja nun einige Möglichkeiten, besser auf ihre Daten im Internet zu achten.
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