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Die Schäden von Diabetes

Von Süßigkeiten zu Krankheiten

Autor(en): Léa Bouquet am Donnerstag, 7. April 2016
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Quelle: @ M94.5

Zucker sollte man in Maßen genießen

2016 ist die Zahl der Diabetes Erkrankungen alarmierender denn je. Im Züge des Weltgesundheitstags will die WHO auf das Problem aufmerksam machen. 

Seit 1980 hat sich die Zahl von Diabetikern weltweit vervierfacht. Laut einer Studie der WHO, in welcher 200 Länder untersucht wurden, sind heutzutage mehr als 422 Millionen Menschen zuckerkrank. Man ist sehr weit entfernt vom Ziel der UNO, die die Krankenzahl bis 2025 um 25 Prozent verringern möchte. Im Visier ist besonders die Fettleibigkeit, die immer mehr Krankheiten fördert. Im Rahmen des Weltgesundheitstages wird also ein Appell an die Regierungen gerichtet: Es ist wesentlich gegen den Zucker, den Tabak und die schädlichen Produkte zu kämpfen.

Tweet der World Health Organization - Quelle: Twitter

Diabetes: Was ist es eigentlich?

Der Diabetes ist eine Krankheit, die meistens ein besonderes Hormon betrifft: Das Insulin produziert zu viel Zucker, der sich dann im Blut verbreitet. Die Krankheit besteht aus zwei Kategorien: Diabetes Typ I und II. Der Diabetes Typ I ist oft unerklärlich und tritt plötzlich bei Kindern, Jugendlichen und manchmal auch älteren Personen auf. Bei diesem Typ gehören Insulinspritzen zum Alltag, um den Blutzucker unter Kontrolle zu halten. Der Diabetes Typ II dagegen betrifft 2016 mehr als 90 Prozent der Zuckerkranken in der Welt: Er ist dem übermäßigen Konsum von Zucker und dem Mangel an Bewegung geschuldet. Diäten und Sport sind also der erste Schritt der Behandlung.


Insulinspritze - Quelle: Public Domain

Alarmierende Bilanz in Deutschland 

In Deutschland leiden zurzeit mehr als 6 Millionen Menschen unter Diabetes I und II. Das sind rund 40 Prozent mehr als noch vor 20 Jahren. Jeden Tag  gibt es fast 1.000 Neuerkrankungen. 
Bei Kindern und Jugendlichen ist die Bilanz besonders Besorgnis erregend: 30.000 Kinder und Jugendliche unter 19 Jahre, sind vom Diabetes Typ I betroffen und ungefähr 5.000 vom Typ II-Diabetes (Stand 2012). Seitdem gibt’s jährlich mindestens 200 Neuerkrankungen bei den Jugendlichen. In den USA und in Japan gibt es sogar noch mehr junge Kranke vom Typ II als vom Typ I.
Die Zahl in Deutschland wird leider in der Zukunft noch steigen: Laut Experten könnte 2025 ein Viertel der deutschen Bevölkerung an Diabetes erkrankt sein.

Die Tendenz umkehren?

Der Typ II-Diabetes könnte mit einer Bewusstseinsänderung in der Welt eingedämt werden, vor allem in den reichen Ländern. Die Schwellenländer haben sich in den letzten Jahren sich an die Überernährung und das Junkfood gewöhnt: Deshalb befindet sich die Hälfte der Zuckerkranken in Asien. Wichtig ist jetzt die Gewohnheiten zu ändern und den "schlechten" Zucker in Lebensmitteln zu vermeiden: Keks, Soda und Süßigkeiten enthalten keine guten Nährstoffe für den Körper. Im Gegensatz dazu steht beispielsweise Obst. Körperliche Betätigung ist auch zu empfehlen. Und dafür braucht man kein großer Sportler zu sein! Die Treppe hochsteigen statt den Lift nehmen, tanzen, putzen, basteln, zur Uni oder zur Arbeit mit dem Fahrrad fahren sind nur ein paar Beispiele, um sich zu bewegen.


Wir können gegen Diabetes kämpfen! Quelle: World Health Organization (Youtube)

Platte Des Monats

Dass wir alt werden, ist unumgänglich. Dass wir erwachsen werden, ist wohl aber eine größere Herausforderung für jeden von uns. Egal wie viele Vorteile Volljährigkeit und Unabhängigkeit haben mögen, es gilt auch, zahlreiche Hürden zu meistern. Und wie schwer das sein kann, bringen Desperate Journalist auf ihrem Album „Grow Up“ knallhart und mit hundertprozentiger Ehrlichkeit auf den Punkt. 

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