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München und der Müll

Quelle: Gregor Schmalzried (M94.5)

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Überfüllte Mülleimer werden in München zum immer größeren Problem. Aber was kann dagegen getan werden?

Überfüllte Mülleimer werden in München zum immer größeren Problem. Aber was kann dagegen getan werden?

Das Münchner Stadtbild wird von vielem geprägt: Von vielen Grünanlagen, von Lederhosen auch zur Nicht-Wiesn-Zeit und leider auch von überfüllten Mülleimern. Wo immer in München sich ein Coffee House befindet, sind die Abfallbehälter im näheren Umkreis von der Last an Pappbechern heillos überfordert. So stapelt sich der Müll nicht nur im Mülleimer selbst, sondern auch auf ihm, neben ihm und um ihn herum. Der Mülleimer wird zum zentralen Element eines Abfallbergs.

Neue Mülleimertechnik

Ganz so schlimm ist die Lage zwar nicht überall, aber das Phänomen der fehlenden Becherentsorgungsmöglichkeiten ist wahrscheinlich jedem schon einmal aufgefallen, der regelmäßig durch Münchner Fußgängerzonen flaniert. Lösungsansätze gibt es wenige, aber einer ist seit einiger Zeit am Stachus und im Englischen Garten zu finden: Der Big Belly Solar, ein Abfallbehälter, der siebenmal so viel fassen soll wie die normale Konkurrenz. „Über eine Solarplatte auf dem Dach des Behälters wird eine Presse betrieben und diese zerpresst den Abfall. Das reduziert ganz deutlich die Menge des Abfalls“, erklärt Alexander Rochlitz, Geschäftsführer der GermanEcoTec, die den Big Belly Solar in Deutschland vertreibt.

Big Bellys in München

Rund ein Dutzend der solarbetriebenen Müllpressen gibt es bereits in München, aufgestellt wurden sie aber nicht von der Stadt, sondern beispielsweise von McDonalds und dem P1. Auch die Bayerische Schlösserverwaltung hat zehn davon im Englischen Garten stehen. Pressesprecher Thomas Rainer ist überzeugt von ihrer Wirksamkeit: „Bei uns hat es sich auf jeden Fall gelohnt, schon allein vom optischen Effekt. Die Wiesen sind tatsächlich frei von Müll, der dann dorthin wandert, wo er auch hin soll, nämlich in den Mülleimer.“

Das Nein des Baureferats

Die Stadt München selbst hält jedoch nichts davon. Auf Anfrage gab das Baureferat als Erklärung ab, dass vier der Big Bellys letztes Jahr am Stachus getestet worden seinen, aber zu viele Probleme gezeigt hätten. Außerdem sei schlussendlich immer noch die gleiche Menge Müll wie sonst auf dem Boden gelandet. Mülleimer mit eingebauten Pressen scheinen also vorerst nicht die Lösung gegen die Kaffeebecher-Flut zu sein. Die Lösung der Stadt ist folgende: Wenn man einen überfüllten Mülleimer entdeckt, soll man einfach beim Baureferat anrufen, dann wird er auch geleert. Klingt angenehm einfach. Und unangenehm unwahrscheinlich.

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Keine Aussicht auf ein Happy End. Auf ihrem zweiten Album setzt sich die 22-jährige Songwriterin aus Memphis offen und direkt mit ihren Depressionen auseinander. Das Ergebnis ist eine nahezu trostlose, aber unheimlich stimmungsvolle Platte, der man sich als Hörer kaum entziehen kann.

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