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Niederlage gegen den französischen Meister

Generali unterliegt Poitiers

Quelle: http://www.generali-haching.de

Der stark spielende Block von Stade Poitevin Poitiers hier gegen Alexander Shafranovich

Hachings Volleyballer verlieren das vorletzte Champions League Gruppenspiel gegen Stade Poitevin Poitiers mit 2:3. Um die Runde der besten 12 zu erreichen brauch man nun fast ein kleines Wunder. Spätestens nach 22 Minuten war jedem der 1.017 Zuschauer in der Generali Sportarena klar, das es ein hartes Spiel gegen das Team aus Poitiers werden würde. Die Mannschaft von Trainer Mihai Paduretu musste sich nach einem schwachen ersten Satz mit 16:25 geschlagen geben. Für Paduretu war der Grund klar: „Am Anfang sind uns 2-3 Aktionen nicht gelungen, das hat uns natürlich noch nervöser gemacht. Die Franzosen hat das noch Selbstbewusster gemacht.“

Dank einer konzentrierten Leistung konnte man dem französischen Meister den zweiten Satz abnehmen. Der dritte Satz begann ausgeglichen. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit gut herausgespielten Spielzügen auf beiden Seiten. Nach drei Angriffsfehlern in Folge vergab Hachings Roy Friedrich beim Stand von 22:22 freistehend die Chance zur Führung. Poitiers ließ sich diese Führung nicht mehr nehmen und feierte anschließend den Satzgewinn. Für Trainer Paduretu war dieser Angriff wie ein Elfmeter, jedoch wollte er den Satzverlust nicht auf eine einzelne Situation reduzieren.

Mit euphorischen Fans im Rücken gelang den Volleyballern von Generali Haching jedoch eine furiose Rückkehr in die Partie. Endlich knüpften die Spieler von Mihai  Paduretu an die Qualitäten an, welche sie in dieser Bundesliga-Saison von Sieg zu Sieg führten. Nach einer konzentrierten Leistung konnte Generali den vierten Satz mit einem 11-Punkte Vorsprung gewinnen.
Im Tie-Break fand der französische Meister zurück ins Spiel und konnte den entscheidenden Satzgewinn gegen Haching verbuchen.
Durch die Niederlage brauchen die Hachinger ein kleines Wunder um noch in die Runde der besten 12 Teams einzuziehen. Auch Trainer Mihai Paduretu bewertet die Chancen aufs weiterkommen eher gering: „Wir hoffen das wir dritter bleiben, weil der zweite Platz fast unmöglich zu erreichen ist und wir so wenigstens weiterhin in der Euroleague spielen würden.“

Bevor es soweit ist und die Hachinger ihr letztes Gruppenspiel gegen den Tabellenführer der Gruppe D Cuneo aus Italien bestreiten, empfängt man am Sonntag um 16 Uhr das Team von evivo Düren.
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