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Die KUBRI im München

Deine Zukunft im Orient!

Autor(en): am Freitag, 27. Mai 2011
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Mit den Unruhen in der Arabischen Welt ist der Orient momentan wahrscheinlich kein Ort, an dem man sich gern aufhält. Dennoch gibt es besonders in den arabischen Ländern viele berufliche Möglichkeiten, sagen die Organisatoren der europäisch-arabischen Bildungsmesse.

Mit den Unruhen in der Arabischen Welt ist der Orient momentan wahrscheinlich kein Ort, an dem man sich gern aufhält. Dennoch gibt es besonders in den arabischen Ländern viele berufliche Möglichkeiten, sagen die Organisatoren der europäisch-arabischen Bildungsmesse.

Die „KUBRI“ ist die erste Messe ihrer Art. An zwei Tagen präsentieren sich dort Unternehmen und Bildungseinrichtungen mit Bezug zum arabischen Raum. Veranstalter ist das EuroArab Center for Education. Die Idee zur Messe kam den jungen Organisatoren während ihres einjährigen Studienaufenthalts in Kairo. Dort haben sie das große Potential der arabischen Welt kennen gelernt, erklärt Ulrich Mayer, Mitgründer des EACE: „Die Region ist sehr dynamisch. In den letzten Jahren haben sich im wirtschaftlichen und akademischen Bereich viele Kooperationen entwickelt. Gefehlt hat aber das verbindende Element zwischen den Organisationen, Unternehmen und den Leuten, die in den Regionen arbeiten und studieren wollen.“  Das Ziel der Messe sei es, eben diese Unternehmen, Organisationen und Bildungseinrichtungen mit den jeweiligen Studenten, jungen Absolventen und Berufstätige zusammenzubringen, sagt Mayer.

Neben den Ausstellern wird auch ein Rahmenprogramm mit Workshops, Vorträge und Podiumsdiskussionen geboten. Dort werden Themen der arabischen Region behandelt. Ein weiteres Ziel der Messe ist es, dass die Besucher ein Gespür für die jeweils andere Kultur entwickeln. Unterschiede sollen herausgefunden und produktiv genutzt werden. Eine der fünfzehn Aussteller ist das Erasmus-Mundusprogramm, das eine spezielle Sparte für den Austausch in Golfregionen hat. Die Vorteile solcher Aufenthalte sind groß, sagt eine Vertreterin von Erasmus: „Sie ermöglichen den Austausch von Bildung, den Austausch zwischen den Universitäten und den Kulturen. Durch das Programm eröffnen sich einem zukünftige Geschäftsmöglichkeiten. Es ist einfach ein breit gefächertes Spektrum an Möglichkeiten, das man durch einen Auslandsaufenthalt erhält.“

2000 Besucher werden an den zwei Tagen erwartet. Sie sollen durch die Messe für einen Aufenthalt in den arabischen Ländern begeistert werden. Vor allem  Wirtschafts- und Ingenieurswissenschaften sowie Arabistik, Medizin- und Gesundheitswissenschaften sind gefragt. Auch der 20-jährige Julian hat die Messe besucht, um sich über ein Auslandsstudium und Praktika zu informieren: „Ich studiere Elektrotechnik. Und ich glaub, da gibt es auch ziemlich viele Möglichkeiten. Ein Auslandsstudium würde mich schon reizen. Ich könnte mir gut vorstellen, im arabischen Raum zu leben und zu arbeiten. Die Kultur ist zwar anders als die hier. Aber wenn es mir nicht gefällt, kann ich ja immer noch wieder nach hause fahren.“

Geplant ist es, die „KUBRI“ jährlich stattfinden zu lassen. Auch eine Erweiterung können sich die Veranstalter vorstellen. Zum Beispiel könnte man ein Messe parallel in einem arabischen Land abhalten. Dass manche Leute wegen der momentanen Situation im Orient eher Bedenken haben, dort hin zu gehen, kann Ulrich Mayer gut verstehen. Doch darin stecke auch eine Aufgabe der Messe: Der persönliche Kontakt zu den Menschen, die dort leben, soll Unsicherheiten nehmen. Und auch kulturelle Unterschiede lassen sich überwinden, sagt der Mitorganisator: „Natürlich gibt es interkulturelle Unterschiede. Es ist eben auch die Aufgabe der Messe, dass man diese Unterschiede deutlich und bewusst macht. Wenn man miteinander redet, kann man das Ganze um einiges besser machen, als wenn jeder in seinem eigenen Kämmerchen bleibt.“

Bis morgen könnt ihr die „KUBRI“ noch im M.O.C. Veranstaltungscenter besuchen. Wer nicht dabei sein kann, aber trotzdem interessiert ist, findet Ausstellerprofile und Kontaktdaten unter kubri.eu.
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