Platte des Monats

Platte des Monats

Telyscopes - The Hobbyist [Eigenvertrieb]

Hinter unserer Platte der Monate Dezember und Januar steckt eigentlich nur eine Person mit wuscheligen Haaren und Nerdbrille. Nämlich der 22-jährige Jack Hubbel aus Philadelphia. The Hobbyist ist bereits sein neuntes Album mit experimentellem Sound zwischen psychedelischem Pop und Postpunk. Oder wie er selbst sagt: Bedroom Pop.

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Julien Baker - Turn Out The Lights [Matador Records]

Keine Aussicht auf ein Happy End. Auf ihrem zweiten Album setzt sich die 22-jährige Songwriterin aus Memphis offen und direkt mit ihren Depressionen auseinander. Das Ergebnis ist eine nahezu trostlose, aber unheimlich stimmungsvolle Platte, der man sich als Hörer kaum entziehen kann.

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White Wine - Killer Brilliance [Altin Village & Mine]

Steckt in jedem von uns ein Mörder? Die Atmosphäre ist düster, die Botschaft eindringlich. White Wine beschwören die Apokalypse herauf, und klingen auf ihrem neuen Album so intensiv wie noch nie. Mit „Killer Brilliance“ ist ihnen ein Einblick in menschliche Abgründe und dystopische Zukunftsvisionen gelungen.

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EMA - Exile In The Outer Ring [City Slang]

Politische Themen sind seit der Wahl Donald Trumps im Repertoire von fast jedem Künstler. Auch die Musikerin EMA aus dem Mittleren Westen der USA mischt mit ihrem dritten Album Exile In The Outer Ring mit. Sie beweist aber auf ihrer neuen Platte, dass es noch mehr Sichtweisen auf die Fehler in der amerikanischen Politik gibt, als den immergleichen Trump-Hass-Einheitsbrei.

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Cornelius - Mellow Waves [Rostrum Records]

Keigo Oyamada hat es endlich wieder getan! Nach elf langen Jahren veröffentlicht die Shibuya-Kei Legende unter seinem Pseudonym Cornelius sein sechstes Studioalbum „Mellow Waves“. Dabei greift er wieder tief in die musikalische Trickkiste und zaubert nicht nur verschrobene Gitarrensoli und entrückte Synthesizerklänger hervor, sondern weiß auch durch ein ausgefeiltes Konzept zwischen Improvisation und Komposition zu überzeugen!

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Algiers – The Underside of Power [Matador Records]

Algiers sind zurück und sie sind verdammt wütend! Bereits ihr gleichnamiges Debütalbum von 2015 ist M94.5 Platte des Monats geworden. Nun sind die Amerikaner nicht nur mit Depeche Mode auf Welttournee, sondern haben praktisch im Vorbeigehen ihren Zweitling "The Underside of Power" veröffentlicht und sind lauter denn je! Also Kopfhörer auf und Kopf an!

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(Sandy) Alex G - Rocket [Domino Records]

Eine durchzechte Nacht, die vom schlaflos machenden Fiebertraum pausenlos in einen träumerischen Rauschzustand übergeht: So klingen nur zwei der zahlreichen Facetten von Alex Giannascoli alias (Sandy) Alex G. Der Singer/Songwriter nutzt auf seinem Album „Rocket“ die verschiedensten Genreeinflüsse und schießt uns so bedingungslos in sein eigenes musikalisches Universum. Durchatmen und Eintauchen.

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WOMAN - Happy Freedom [Asmara Records]

Versucht man das Debüt-Album „Happy Freedom“ des Kölner Trios WOMAN zu beschreiben, kommt man nicht an Metaphern und bildlicher Sprache vorbei. Die zehn raffiniert produzierten Songs liegen irgendwo zwischen Synthie-Sound-Tsunamis und Aufzugmusik. Dazu Disco-Drums, grelle Gitarrenriffs und Kapitalismuskritik. Musik, so vielschichtig wie das Albumcover: Das Innere der Welt, eine Diskokugel.

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Desperate Journalist - Grow Up [Fierce Panda Records]

Dass wir alt werden, ist unumgänglich. Dass wir erwachsen werden, ist wohl aber eine größere Herausforderung für jeden von uns. Egal wie viele Vorteile Volljährigkeit und Unabhängigkeit haben mögen, es gilt auch, zahlreiche Hürden zu meistern. Und wie schwer das sein kann, bringen Desperate Journalist auf ihrem Album „Grow Up“ knallhart und mit hundertprozentiger Ehrlichkeit auf den Punkt. 

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WHY? - Moh Lhean [Joyful Noise Recordings]

Besinnen, hinterfragen, erkennen – keine Sorge, hier geht es nicht um die Werbung für den nächsten Yoga-Workshop, sondern um ein Bandprojekt, das schon seit 2003 existiert: Die US-amerikanische Indieband WHY?. Fünf Jahre nach dem letzten Release ist Yoni Wolf, der Kopf hinter WHY? mit einem neuen Album zurück. Produziert wurde im Homestudio „Moh Lhean“, das auch namensgebend für die Platte ist. Beim Hören wird man das Gefühl nicht los, man sei dabei in „Moh Lhean“, Yoni säße neben einem, grübelnd über die Welt und das Dasein.

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Hinter unserer Platte der Monate Dezember und Januar steckt eigentlich nur eine Person mit wuscheligen Haaren und Nerdbrille. Nämlich der 22-jährige Jack Hubbel aus Philadelphia. The Hobbyist ist bereits sein neuntes Album mit experimentellem Sound zwischen psychedelischem Pop und Postpunk. Oder wie er selbst sagt: Bedroom Pop.

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M94.5 präsentiert

M94.5 Jahrescharts mit Lea Porcelain
Freitag, 15. Dezember 2017
Kranhalle/Feierwerk

Karate Andi 
Monaco Breaks Präsentation
Montag, 18. Dezember 2017
Muffathalle

Wolf Alice
Mittwoch, 10. Januar 2018
Ampere

 

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