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Goldgräberstimmung durch Smartphone-Apps

Autor(en): Martin Piller am Mittwoch, 5. Februar 2014
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Quelle: © Michael Verhoef(nettsu)

Smartphone

Über die Standortbestimmung mit Smartphone-Apps wird auf der „Local Web Conference“ in Nürnberg diskutiert.

Über die Standortbestimmung mit Smartphone-Apps wird auf der „Local Web Conference“ in Nürnberg diskutiert.

Dadurch dass viele Apps den Standort des Nutzers bestimmen, wissen Datensammler immer häufiger wo wir sind. „Geodaten sind das neue Gold!“. Der Meinung ist Nico Lumma, Sprecher der Web-Konferenz.

Laut einer Marktstudie, die im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), durchgeführt wurde, bestimmen nämlich die Hälfte der 15 gängigsten Smartphone-Apps den Standort des Nutzers. Dabei geben diese ihren Standort freiwillig Preis, um aus der App einen Mehrwert zu ziehen. Denkt man zum Beispiel an GoogleMaps besteht der Mehrwert darin, dass man seinen aktuellen Standort nachvollziehen kann. Vorausgesetzt natürlich man gibt seine Geodaten an.

Vor allem für Marketingzwecke sind diese Informationen bares Geld wert. So können Bewegungsprofile erstellt werden und die Werbung an den Appnutzer angepasst werden. Ginge man also täglich in der Früh an derselben Bäckerei vorbei, so könnte diese Werbung direkt an einen richten.
Deshalb diskutieren Online-Experten in Nürnberg zum vierten Mal darüber, wie dieses Gold abgeschürft werden kann. Die Konferenz könnt ihr euch im Livestream anschauen.

Zur Themenfrage: „Welche Anwendungen und Dienste will der Nutzer und welche Daten gibt er hierfür Preis?“ werden Vorträge gehalten, in denen werden mögliche Konsequenzen des Goldschürfens aufgezeigt, das veränderte Onlineverhalten beschrieben und ein Ausblick in das Web der Zukunft gegeben werden. Aber auch die Gegenseite kommt zu Wort. Referenten erläutern neue Wege der Kundenansprache, die Möglichkeiten Personen auf wenige Meter genau zu lokalisieren und die Entwicklungen in Apps-und Webdiensten.

Eine Tendenz ist schon erkennbar: Im Web wird Lokales immer wichtiger. Das bedeutet eine Veränderung für Städte, Medien und Smartphone-Nutzer.

Ein Bericht von Ferdinand Vetterl und Paul Winkler.

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