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Aufsehenerreger aus geschliffenem Metall

Autor(en): Dena Brunner am Dienstag, 6. September 2011

Bald kommt das neue iPhone auf den Markt. Doch schon jetzt herrscht Wirbel um den auf mysteriöse Art und Weise verloren gegangenen Prototypen.

Wie wahrscheinlich kann es sein, dass ein Apple-Mitarbeiter den Prototyp des noch nicht auf den Markt gebrachten iPhone 5 versehentlich in einer Tequila-Bar liegen lässt? Vor allem wenn dies zum zweiten Mal passiert? Solche Publicity hat ein Konzern wie Apple nicht nötig, würde man meinen. Und doch hat er, falls diese Aktion im Juli tatsächlich beabsichtigt geschehen ist, sein Ziel erreicht: In aller Munde zu sein. Dabei ist das neue Mobiltelefon noch nicht einmal auf dem Markt.

Die Prototypen der BMW Modelle fahren auch ständig in der Stadt herum und kein Hahn kräht danach. Bei der Firma Apple ist allerdings alles anders. Achim Savall, der für die IT-News auf der Internetplattform Golem.de zuständig ist, erklärt das folgendermaßen: „Es geht für Apple schon immer darum, gerade die Abmessungen und Features von einem Produkt noch nicht im Vorfeld öffentlich werden zu lassen, einfach weil Wettbewerber relativ schnell versuchen werden, irgendwas zu kopieren. Von daher ist Apple sehr besorgt darum, in keinster Weise Produkte im Vorfeld durchsickern zu lassen.“ Das belegt er mit einem schockierenden Beispiel: Weil zwei Apple-Mitarbeiter in China die Maße vom iPad 2 vor dessen Erscheinungsdatum verrieten, wurden sie zu Haftstrafen verurteilt.

Falls der Prototyp des iPhone tatsächlich verloren gegangen sein sollte, so Savall, könnte dies dazu führen, dass Journalisten das Gerät kaufen, um Vorbesprechungen zu machen. Diese werden Apple wohl kaum schaden, schließlich kann man sich über kostenlose Werbung nicht beschweren. Bei Google braucht man nur „iPhone 5“ einzugeben und schon kommen Vorschläge wie „iPhone 5 vorbestellen“, zum Beispiel auf der Telekom-Seite. Daher ist die heiße Geheimnistuerei-Phase sozusagen auch schon vorbei, denn sonst wäre diese Möglichkeit noch nicht gegeben.

Fazit: Egal ob absichtlich an der Tequila-Bar liegen gelassen oder nicht, eines ist klar: Das iPhone 5 braucht sich allein aufgrund seines Namens um keine niedrigen Verkaufszahlen sorgen.

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