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To Kill A King im Interview

Nach ihrem Debütalbum "Cannibals With Cutlery" stehen sie M94.5 Rede und Antwort.
Autor(en): Anna Madlindl am Sonntag, 1. Dezember 2013
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Quelle: © Radio M94.5(M94.5)

Wir schreiben das Jahr 2009, als sich die drei Studenten Ralph Pelleymounter, Josh Platman und Ian Dudfield aus Leeds zusammentun, um zusammen Musik zu machen: Kid iD. Mittlerweile hat sich daran so einiges geändert: der Bandname, die Mitglieder, die Stadt.

Noch bevor Kid iD tatsächlich Erfolg haben konnte, wurde der Bandname auch schon geändert. Mit Shakespeare als neuem Namensgeber, Jon Willoughby am Schlagzeug und Ben Jackson an den Keys starteten sie voller Arbeitseifer als To Kill A King.
Leeds erwies sich für die ersten Versuche der Band als optimales Pflaster. Dass sich Sänger Ralph in dieser Zeit mit Dan Smith eine Wohnung teilte, tat dem Ganzen sicherlich keinen Abbruch. Dan Smith als WG-Mitbewohner - derselbe Dan Smith, der damals mit seiner Band Bastille bereits eine Steilvorlage bot und somit sicherlich auch eine Hilfestellung.



2011 veröffentlichte To Kill A King ihre erste Single "Fictional State".
Der Sound ging damals wie heute ins Ohr. Ihre Musik bezeichnen sie dabei selber als lyrischen Indiefolk. Vergleiche mit The National oder Elbow fallen immer wieder. Ralphs Stimme tut sein Übriges und Ralph ist es auch, der jedem Song seine ganz individuelle Note gibt - nicht zuletzt durch die Lyrics, in die er sehr viel Herzblut reinsteckt. Die Songtexte sind dabei allen in der Band ein großes Anliegen. Sie betrachten sich selbst gerne als Geschichtenerzähler. Bei einer so angenehmen Stimme, die einmal mehr durch den lovely British accent überzeugt, hört man dann auch gerne einmal genauer hin und lässt sich die Geschichten des Lebens erzählen.

2013 wurde für To Kill A King zur Zerreißprobe, zum Tapetenwechsel und gleichzeitig zum bisherigen Höhepunkt.

Nach ihren ersten zwei EPs nahm Xtra Mile Recordings die fünf Jungs unter Vertrag und ihr Debütalbum "Cannibals With Cutlery" wurde im Oktober re-released. Darauf haben sie auch seit fast vier Jahren hingearbeitet, in denen sie unter anderem schon beim Reading und Leeds Festival gespielt haben. Tatsächlich können sie bereits mit etlichen Live-Shows punkten. Anfangs noch mit Landsmännern wie Dog Is Dead oder Bastille auf Tour - auch hier ist die Verbindung mit Dan Smith wohl nur bedingt zufällig - spielen sie nun schon längst ihre ganz eigenen Headline-Shows in UK und Anfang 2014 dann auch zum ersten Mal in Europa.
Als durch und durch Britische Band zeigen sich die Jungs einmal mehr, als sie schließlich nach London ziehen, der englischen Metropole mit Herz, die schon immer ein Plätzchen für talentierte Musiker bot.
Aber 2013 ist für die Jungs noch mehr passiert. Nach vier Jahren gemeinsamer Bandgeschichte, verließen Gitarrist Ian und Schlagzeuger Jon die Band, um eigene Projekte zu verwirklichen. Damit begann die Suche nach adäquatem Ersatz. Grant McNeill und Josh Taffel wurden dafür in einem regelrechten Casting für Gitarre und Schlagzeug rekrutiert und sind mittlerweile nicht mehr aus der Band wegzudenken.

Als Band bestechen sie gemeinsam dabei nicht nur durch ihre Musik, sondern auch durch ihre Bodenhaftung.

Zusammen überzeugen sie auf Platte ebenso wie vor Live-Publikum. Von Anfang an zeigen sie sich dabei sehr dankbar für ihre kleine, aber loyale Fanbase und überraschen auf Facebook und Twitter mit einer unglaublichen Fan-Nähe. Als zum Beispiel der Toursupport für Bastille im November 2013 bestätigt wurde, machten sich To Kill A King auf die Suche nach einer Unterkunft - über Facebook. Wer von ihrer kleinen Fanbase wollte die komplette Band beherbergen und einen Stellplatz für den Van bieten? Hier hatten sie Glück, da ihnen eine Nacht im familieneigenen Hotel eines Fans angeboten wurde.
Zufälle wie diese sind es dann auch wohl, die die Band so über Deutschland und die deutschen Fans schwärmen lassen.


 
To Kill A King haben noch so einiges in Planung.

Sobald sie ein paar Minuten Zeit finden, tüfteln sie bereits an neuen Sachen für ihr zweites Album. Dabei konzentrieren sie sich nicht nur auf sich selbst und die eigene Band, sondern arbeiten durchaus auch mit anderen Kollegen zusammen. Nur die wenigsten wissen dabei, dass To Kill A King bei Bastilles Hit "Pompeii" für die unverkennbaren Backing Vocals zuständig sind. Wieder zeigt sich Bastille als gewisser Angelpunkt. Die beiden Bands covern einander, produzieren Remixes von- und füreinander und zeigen sich auch gerne zusammen auf der Bühne. Dass Ralph und Dan als quasi neue Band tatsächlich mehr zusammen machen wollen, Songs bereits geschrieben wurden und es jetzt nur noch auf den richtigen Zeitpunkt ankommt, lässt so einiges erahnen.

Anna Madlindl hat Ralph Pelleymounter und Josh Taffel zum Interview vor ihrem Support - Gig von Bastille im ausverkauftem Zenith getroffen. Hört selbst, was sie sonst noch alles zu sagen hatten.



Nächster Termin: To Kill A King live in München am 03. Februar 2014 im Hansa39 im Rahmen ihrer Europa-Tour.

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