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Neu im Musikprogramm

Salzig Süß

Quelle: M94.5

Neu im Musikprogramm

Ein musizierender Labelgründer namens Trace Mountains, eine Bariton-Stimme bei City Calm Down und eine schräge Mischung von Zeal and Ardor.

Trace Mountains – Salty Sweet [Figure 2 RC]

Mit seiner Band LVL UP ging es für Dave Benton stetig bergauf und er veröffentlichte das letzte Album sogar bei dem prestigeträchtigen Label Sub Pop. Zeitgleich nahm er sich auch noch die Zeit sein eigenes Indie-Label Double Double Whammy zu gründen – auch das gar nicht so unerfolgreich. Das alles war dem Wahl-New Yorker dann aber offenbar doch zu viel und er hat das eigene Label kurzerhand dem Mitbegründer überlassen und seiner Band eine Auszeit gegönnt. Jetzt hat er als Trace Mountains sein erstes Soloalbum A Partner To Lean On auf den Markt gebracht. Besonders in dem Song „Salty Sweet“ beweist Benton seine Songwriterqualität: Den knapp über zwei Minuten dauernden Track gestaltet er unglaublich abwechslungsreich, sodass der Hörer ihn glatt doppelt so lang einschätzt.

City Calm Down – Distraction/Losing Sleep [I OH YOU]

Von der Australischen Großstadt Melbourne aus wird neuerdings ein interessanter Act nach dem anderen in die große Musikwelt geschickt. Man denke da nur an Acts wie The Cat Empire oder Courtney Barnett. Eine Band, die sich inmitten der vielen Künstler nun endgültig in den Vordergrund drängt, ist das Quartett City Calm Down. Mit ihrem zweiten Album Echoes in Blue müssten sie auch die letzten Zweifler auf ihre Seite bekommen. Ihr Indie-Rock erhält durch die zusätzlichen Post-Punk- und New Wave-Elemente eine komplett eigene Note. Eines der vielen Highlights auf dem Album ist der Song „Distraction/Losing Sleep“, in dem die Gitarren die Bariton-Stimme von Sänger Jack Bourke unwiderstehlich voran schieben.

Zeal and Ardor – Gravedigger‘s Chant [MVKA Music]

Das Internet kreiert bekanntermaßen eine Unmenge an fragwürdigen Dingen. Allerdings kann ab und zu natürlich auch eine geniale Idee darunter sein. So war es auch für Manuel Gagneux. Zwei unterschiedliche Vorschläge auf einer Internetplattform inspirierten den Basler dazu ein Musikprojekt zu gründen bei dem er Metal und Hard Rock mit Soul-Elementen mischt. Was nach einer kurzlebigen Spaßaktion klingt, war dann doch unerwartet erfolgreich, sodass Zeal and Ardor im Juni schon ihr drittes Album Stranger Fruit herausbringen werden. „Gravedigger‘s Chant“ wird darauf wohl eher einer der ruhigeren Songs bleiben.

 

Alle Neuheiten im Überblick:

Barbarossa – Broken Beauty [Memphis Industries]

Beach House – Dark Spring [Bella Union]

City Calm Down – Distraction/Losing Sleep [I OH YOU]

City Calm Down – Kingdom [I OH YOU]

Clara Luzia – When The Streets [Asinella Records]

Iceage – Take It All [Matador]

Mien – Hocus Pocus [Rocket Records]

Mien – Odessey [Rocket Records]

Pttrns – Houses and Numbers [Altin Village & Mine]

The Lemon Twigs – Foolin' Around [4 AD]

Tom Misch – Lost in Paris (feat. GoldLink) [Beyond The Groove / Kobalt Music Recordings]

Tom Misch – Cos I Love You [Beyond The Groove / Kobalt Music Recordings]

Trace Mountains – Salty Sweet [Figure 2 RC]

Trace Mountains – Soil [Figure 2 RC]

Wye Oak – Symmetry [Merge Records]

Wye Oak – The Instrument [Merge Records]

Zeal and Ardor – Gravedigger's Chant [MVKA Music]

Platte des Monats

Die besten Jahre sind vorbei? Laut International Music ja. Für die deutsche Musikwelt scheinen aber noch gute Jahre bevorzustehen. Zumindest mit Die besten Jahre, dem Debütalbum des Essener Trios. Angelehnt an experimentelle Rockbands aus den 1960ern beherrschen sie das breite Spektrum an psychedelischen Klängen perfekt und mischen sie mit wunderbar erfrischenden Texten über die Schulzeit oder einen Kneipenabend.

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Donnerstag, 17. Mai 2018
 
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