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Radiohead und der Zorn Gottes

Autor(en): am Dienstag, 13. März 2012
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Christliche Fundamentalisten protestieren vor Radioheadkonzert, Jake Gyllenhall jagt Hipster und Rage against the machine wollen nicht überall gespielt werden.

Christliche Fundamentalisten protestieren gegen Radiohead.
Bei einem Auftritt der Band in Kansas City haben sich Anhänger der Westboro Baptist Church vor der Arena versammelt und mit Schildern gegen Radiohead gewettert. Die radikale Gemeinschaft, die für ihre Schwulenfeindlichkeit bekannt ist, hat die Band um Thom Yorke als „Freak-Affen mit schlechten Melodien“ beschimpft.Sie prophezeien Radiohead außerdem, vom Zorn Gottes getroffen zu werden. Der Produzent der Band Nigel Godrich nimmts locker, twittert ein Bild der Protestler und bezeichnet die Aktion ironisch als „Highlight der Tour.“

Jake Gyllenhall macht Jagd auf Hipster. Im aktuellen Video des französischen Elektroduos „The Shoes“ geht der Hollywood Star mit einem Messer, einem Hammer, Aber auch mit den bloßen Händen brutal auf scheinbar völlig unschuldige junge Leute los. Und das alles zu einem schwungvollen Elektrobeat. Das Video gehört zum Song „Time To Dance“ von der gleichnamigen neuen EP von The Shoes. Den Link zu dem verstörenden Video findet ihr hier.

Rage against the Machine wollen nicht auf rechtsorientierten Radiosendern gespielt werden. Rush Limbaugh, Gastgeber der beliebtesten Radio- Talkshow der USA, der "Rush Limbaugh Show" hat vergangene Woche den Rage Against The Machine-Song "Sleep Now In The Fire" in seiner Sendung gespielt. Der Gitarrist der Band, Tom Morello zeigt sich empört. In einer eMail an den Moderator sagt er: "Hey Jackass, hör auf unsere Musik für deine rassistische, frauenfeindliche, rechte Clownshow zu benutzen." Die Talkshow hat den Ruf, eher rechts orientiert zu sein. Zuvor hatte sich auch schon der ehemalige Genesis-Frontmann Peter Gabriel dafür eingesetzt, dass seine Songs nicht länger in der Limbaugh-Show gespielt werden dürfen.



Bildquelle: ronin_z_e_r_o



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