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36. Munich Rocks Im Ampere

München hat gerockt!

Autor(en): Lena Abs am Freitag, 14. April 2017
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Quelle: M94.5/Lena Abs

Nikolaus Wolf

Von ruhigen Singer- Songwritern und tanzwütigen Indie Rockern: Das 36. Munich Rocks zeigte sich so bunt wie die bemalten Eier dieses Osterwochenendes.

Feiertag hin oder her. Die Münchner waren an diesem Donnerstag Abend in Feierlaune. Was für ein Glück, dass mal wieder Munich Rocks angesagt war. Ein Abend im Ampere mit vier kostenlosen Konzerten, viel besser kann man ja kaum in ein entspanntes freies Wochenende starten. Zügig füllte sich die Halle und so kamen doch die meisten Besuchern noch in den Genuss den Überraschungsgast des Abends zu erleben.

 

Ein bisschen Herzscherz muss sein

Eigentlich waren für das 36. Munich Rocks drei Bands angesetzt. Doch zu allseitiger Freude schlüpfte da vorab tatsächlich noch ein vierter Act aus dem Überraschungsei auf die Bühne: Flonoton! Mit deutschsprachigem Akustik Pop eröffnete Flonoton aka Florian Saur den Abend. Ruhige Gitarrenklänge und entspannter Gesang mit verschmitzten Texten -  welch relaxter Abendstarter! Ein bisschen Herzschmerz durfte aber für Flonton nicht fehlen und so legte sich, dank seiner Lieder von den großen Gefühlen, eine knisternde Stimmung über das erwartungsfreudige Publikum.

Bayerisch bitte!

Das stimmungsvolle Knistern durfte sich schon beim nächsten Act entladen. Gelbe Glühbirnen tauchten das Ampere in ein warmes Licht und Nikolaus Wolf alias Michi Rieder betrat mit Band die Bühne. Feinste Brit-Pop Klänge mit folkigen Parts führten zu den ersten wippenden Beinen und schwingenden Körpern. Dazwischen gabs kleine Anekdoten im sympathischen Bayerisch vorgetragen und schon fühlte sich der Konzertabend an wie ein Abend in Mitten lauter guter Freunde.

Ein kleiner Ausflug nach Texas

Folkig gings weiter, so ein bisschen zumindest. Country und Americana Einflüsse gemischt mit lockerem Indie gaben El Rancho zum besten. Die sechsköpfige Band spielte ihr letztes Konzert in München bevor es für sie heißt: Goodbye Germany! Keine Angst, der Abschied ist nur von kurzer Dauer und aus freudigem Anlass. In Texas werden El Rancho diesen Sommer ihr neues Album aufnehmen. Auf dem werden sicher einige Instrumente zum Einsatz kommen, waren El Rancho doch schon auf der Bühne im Ampere multiinstumental unterwegs. Banjo, Violine, E-Cello und Kontrabass fanden neben den klassischen Instrumenten ihren Platz und platzierten sich mit ihrem Sound scheinbar direkt in den Beinen des Leadsängers Pattys und damit im ganzen Publikum. Stillstehen war definitiv nicht mehr möglich.

Eine kleine Weltpremiere

Laut und Tanzlastig nahm der Munich Rocks Abend seinen Lauf. Pardon Ms. Arden brachten ohrwurmigen Indie Rock in die Halle. Selbst für textunsichere Besucher war Mitsingen und Mittanzen bei jedem Lied nicht nur möglich, sondern irgendwie auch ein Muss. Es ging einfach nicht anders als mit vollem Körpereinsatz dabei zu sein. Sogar bei der noch nie zuvor präsentierten Vorabsingle für Pardon Ms. Ardens neues Album, das im Oktober erscheinen wird, erfüllte der Gesang der Crowd das ganze Ampere. Wie es dann erst beim Cover vom Police Klassiker "So Lonely" abging, kann man erahnen... Drei Zugaben später verhallten die letzten Gesänge pünktlich um Mitternacht und viele sehr zufrieden aussehende Menschen machten sich leicht heiser auf den Heimweg.

Platte des Monats

Eine durchzechte Nacht, die vom schlaflos machenden Fiebertraum pausenlos in einen träumerischen Rauschzustand übergeht: So klingen nur zwei der zahlreichen Facetten von Alex Giannascoli alias (Sandy) Alex G. Der Singer/Songwriter nutzt auf seinem Album „Rocket“ die verschiedensten Genreeinflüsse und schießt uns so bedingungslos in sein eigenes musikalisches Universum. Durchatmen und Eintauchen.

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