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Klaus Johann Grobe live in der Milla

Discofever aus der Schweiz

Autor(en): Eric Thurau am Montag, 23. Mai 2016
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Quelle: M94.5 / Eric Thurau

Klaus Johann Grobe

In der Milla ging es sportlich zu - das Schweizer Duo Klaus Johann Grobe hat sein neues Album "Spagat der Liebe" vorgestellt.

Feuer und Flamme für die Liebe

Zwei Synthesizer, ein Bass und ein Schlagzeug - das alles hat gereicht, um die Milla gestern in einen Dancefloor zu verwandeln. Verantwortlich dafür war das Schweizer Duo Klaus Johann Grobe. Auf ihrem zweiten Album "Spagat der Liebe", das Anfang Mai erschienen ist, lassen Sevi Landholt (Synthesizer) und Daniel Bachmann (Drums) ihre Fusion des Disco- und Krautrock Sounds aufflirren und hüllen das Ganze in eine Ästhetik der Liebe, die auch beim Konzert zu spüren war.

Heiße Rhythmen

Doch bevor das Schweizer Duo die Bühne ergriffen hat, durfte das Publikum in den Genuss von Blind Butcher kommen. Christian Aregger und Roland Bucher, ebenfalls aus der Schweiz, wussten mit ihrem "70er Hardrock-meets-Disco" Sound zu überzeugen. Gekleidet in Pailletten-Veste und Spandex Jumpsuit haben Blind Butcher für die perfekt Stimmung gesorgt. Aber nicht nur das Auftreten der Band hat für Aufregung gesorgt - ihr technisches Können gepaart mit ihrer ansteckenden Energie waren perfekt als Opener.

Kurz nach 10 ist es dann soweit: Klaus Johann Grobe betreten die Bühne, setzen sich hin und machen sich es regelrecht gemütlich. Der Synthesizer baut sich langsam auf, der Bass durchdringt die Wände der Milla und die seichten, aber präzisen Drums geben den Rhythmus vor. Was folgt sind 80 Minuten pure Euphorie. Diese Euphorie spürt man auch im Publikum, die Leute bewegen sich, tanzen und drehen auch ein bisschen durch, was aber zum 70er Sound des Duos gehört.

Ein letzter Tanz

Mit einer Mischung aus alten und neuen Songs wissen Klaus Johann Grobe zu überzeugen. Da folgt der Liebessong auf die Diskonummer und kumuliert dann im Krautrock-Epos, doch eins bleibt immer gleich: es wird getanzt, getanzt und getanzt. Nur zum Schluss, in der Zugabe, kehrt ein bisschen Ruhe ein, als Sevi Landholt die Bühne allein betritt und mit einer Ballade den Abend endgültige in diesem nebligen Schleier einhüllt. Doch damit war der Abend noch nicht vorbei - die Band und das Publikum haben Lust auf mehr. Eine zweite Zugabe folgt prompt und mit den letzten Synthie-Klängen lassen Klaus Johann Grobe nun endgültig das Publikum in die Nacht hinaus.

 

 

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