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Ni Sala im Interview

120%, wenn nicht mehr!

Autor(en): Andrej Prescher am Dienstag, 6. Juni 2017
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Quelle: M94.5

Ni Sala

„Ni Sala" haben gerade ihr erstes Album veröffentlicht. Uns haben sie mehr über ihren „Rockstar-Alltag" und ihre Zeit im Dschungel verraten.

 

Einige von euch waren ja schon vor „Ni Sala" in einer anderen Band: „Naked Famous Gypsy Dancers". Bei denen wart ihr ja noch etwas experimenteller, habt auch mehr mit Percussion rumprobiert. Das habt ihr jetzt nicht mehr so. Warum?

Doch, die haben wir noch. Im Video sind sie zwar nicht zu sehen, aber live sind sie immer ein Bestandteil. Dadurch, dass wir die Mucke lieben, muss live auch immer ein Solo hier sein oder ein bisschen Instrumental da. Da ist es einfach ganz cool, sich auszutoben. Und es ist einfach ein schöner Sound. Kongas klingen faszinierend gut und die Jungs drängen mich immer dazu, zu spielen.

Ja, wir haben ein Riesenglück, dass wir einen Sänger haben, der auch Percussion und Schlagzeug spielen kann. Und man kann auch, wenn man mit der Stimme nichts mehr zu sagen hat, etwas mit der Percussion sagen.

Oh, jetzt werd ich rot (lacht.)

Ihr habt euer erstes Album „Ni Sala" im Gepäck. Wie lange hat es gedauert, bis das Album fertig war und letztendlich auch rauskam?

Ja, das ist eigentlich eine lustige Geschichte. Wir waren im Studio, ursprünglich um nur einen Song aufzunehmen. Das hat dann sehr gut geklappt, und dann haben wir am gleichen Tag noch sehr viele andere Songs aufgenommen und uns dann gedacht: „Ja gut, warum nicht gleich ein Album machen, wenn's so gut läuft?" Es war also eigentlich eine spontane Entscheidung.

Ihr geht ja demnächst auf Tour an vielen schönen Orten. Das klingt ja schon nach so einem richtigen „Rockstar-Alltag"! Ist der denn so, wie man ihn sich vorstellt, der Rockstar-Alltag?

Naja, ich weiß ja nicht wie du ihn dir vorstellst. Also man hat nie Geld! (lacht). Man hat die gleichen Wünsche und Leidenschaften wie jeder andere trotzdem auch. Wir haben einfach nur mega Bock Musik zu machen, das ist vielleicht der Hauptunterschied.

Ja, und ich meine... Es gibt uns seit Mai 2016 offiziell. Wenn's mehr Gigs werden, wenn wir jetzt einen Monat oder zwei Monate unterwegs sind, dann ein bisschen Pause, dann wieder unterwegs sind, dann kann man glaub ich von dem sprechen, was du sagst. Bis jetzt sind wir einfach nur Fünf Boys plus Techniker die irgendwie super krass Bock haben auf Sound machen. Wir sind für jeden Gig dankbar und wir geben alles, 120%, wenn nicht mehr! Es kann ruhig mehr werden, und wir sind total gespannt, was passiert.

 

 

Platte des Monats

Auf den Ehrenplätzen der Rubrik „Wörter, die es nur im Deutschen gibt“ sitzt seit jeher die feucht-fröhliche „Schnapsidee“. Sie beschreibt treffend wie kein anderes Wort das, was entsteht, wenn drei befreundete Musiker*innen auf einer Geburtstagsparty einen über den Durst trinken und dann beschließen eine Band zu gründen. Aus einer solchen Schnapsidee wurde auch das Bandprojekt Phantastic Ferniture um Sängerin Julia Jacklin, das auf seinem gleichnamigen Debüt den Emotionsreichtum der Adoleszenz in leichtfüßig schwankender und wunderbar wärmender Gitarrenmusik feiert.

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