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Lange Nacht der Museen 2016

Kunst schläft nicht

Quelle: M94.5

Wir habens berechnet: Auf der Ideallinie durch die Lange Nacht der Museen 2016.

98 Museen in einer Nacht. Das bietet die Lange Nacht der Münchner Museen am 15. Oktober. Das sind zu viele? Wie ihr alle schaffen könntet, erfahrt ihr hier.

217,4 Minuten, also etwa drei Stunden und 37 Minuten. Solange würdet ihr brauchen, wenn ihr bei der Langen Nacht der Münchner Museen alle Orte auf dem schnellsten Wege mit dem Auto anfahren wolltet. Dann bliebe für jedes der 98 Museen und Attraktionen immerhin noch etwa 3,3 Minuten Zeit. Das wird ein kurzes Vergnügen.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung von M94.5. Wir haben berechnet, auf welcher Route die Museen am schnellsten angefahren werden können. Das ganze basiert auf dem sogenannten Problem des Handlungsreisenden - ein mathematisches Optimierungsproblem. Die Idee dahinter: Welchen Weg muss ein Handlungsreisender nehmen, damit er mehrere Orte mit möglichst kurzen Weg erreicht? Optimiert eben.

Falls ihr nicht ganz so perfekt unterwegs sein wollt: Am 15. Oktober fahren auch Shuttlebusse durch die verschiedenen Teile der Stadt.

Und wer weiß? Vielleicht hats euch ja ein Museum besonders angetan und ihr habt es bisher zu den normalen Öffnungszeiten nicht geschafft. Mit den sieben zusätzlichen Stunden in der Nacht habt ihr die Chance. 15 Euro kosten die Tickets, sie sind bereits jetzt im Vorverkauf zu bekommen, oder am 15. Oktober am Odeonsplatz und den teilnehmenden Museen.

Auf dieser Karte findet ihr die Museen nach dem schnellste Weg durchnummeriert. Und für die Pausen dazwischen haben wir ein paar Bars eingezeichnet. Dann aber bitte nicht mehr Auto fahren ;-)

Vorgehen

Für diese Auswertung haben wir die Adressen aller teilnehmenen Museen geokodiert, also in Koordinaten umgewandelt. Lediglich für zwei Ausstellugen konnte keine Adresse angegeben werden. Die Koordinaten haben wir anschließend durch den Service OSRM geschickt. Dieser berechnet eine Zeit-Matrix für alle Orte. Anhand dieser Matrix konnte ein sogenannter TSP-Solver (also ein Programm zur Lösung des Travelling-Salesman-Problems) die mit hoher Wahrscheinlichkeit schnellste Route berechnen.

Die Idee hinter dieser Form der Visualisierung kommt von der Berliner Morgenpost.

 

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