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Pressekonferenz im Residenztheater

Auf eine Grandiose Spielzeit Martin!

Autor(en): Sophia Reichert am Freitag, 18. Mai 2018
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Martin Kusej inszeniert seinen Abschied und gibt auf der Pressekonferenz des Residenztheaters einen Ausblick auf die Spielzeit 18/19.

Melancholische Stimmung in München 

„Man soll gehen, wenn es am schönsten ist“ sind die Worte zu seiner letzten Pressekonferenz in München. Nach acht Jahren als Intendant des Residenztheaters verabschiedet sich Martin Kušej nun aus dem Freistaat. Allerdings nicht ohne einen vielversprechenden Ausblick auf seine letzte Spielzeit 18/19. 

Spiel und Spaß, da geht noch was!
 

Das Thema seines letzten „Kapitels“ widmet Kušej dem „Spiel“. „Der Mensch spielt nur wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt“. 
Außer sich sein und durch das Spiel sowohl als Darsteller als auch im Publikum zur Freiheit gelangen. Das möchte Kušej mit diesem Schiller-Zitat vermitteln. Zugleich ist der gebürtige Österreicher der Überzeugung, dass der Autor, würde er heute noch leben, „sowieso nur noch Serien schreiben würde“. Nichts desto trotz würde das kommende Spielzeit-Programm jegliche Netflix Serie ausstechen, das ist er sicher. 

Was den ambitionierten Theatergänger erwartet:

Für beachtliche 13.000 Abonnenten, bei einer Auslastung von ca. 82% wird ein entsprechendes Spektakel geboten. Das Residenztheater verzeichnet damit die besten Zahlen seit 5 Jahrzehnten! Einleitend gezeigt wird das Drama der „Verfolgung und Ermordung Jean-Paul Marats dargestellt durch die Schauspielgruppe des Hospizes zu Charenton unter Anleitung des Herrn de Sade“ von Peter Weiss. Regie führt Tina Lanik. 

Weitere Klassiker von Dostojevskij, Tschechow und E.T.A. Hoffmann sind zu erwarten. Aus dem „Marstallplan“ mit jungen männlichen und weiblichen Regisseuren, Assistenten sowie Regie-Studierenden der Theaterakademie am Ende der Spielzeit wird nun der „Marstalljahresplan“ mit drei Wochenenden und jeweils zwei Premieren über die gesamte Spielzeit verteilt. 

In „der nackte Wahnsinn“ wird Kušej selbst die Regie übernehmen. Dabei „leistet er sich noch einmal den Spaß“ das Stück als stimmige Mischung zwischen Schenkelklopfer und tiefster existenzieller Fragestellung im weltpolitischen Kontext aufzuarbeiten. 

Wie der potentielle Nachfolger Andreas Beck aus Basel die Sache angeht bleibt zu erwarten.

  Bis dahin – auf eine grandiose letzte Spielzeit, lieber Martin!

 

Den gesamten Plan für die Spielzeit 18/19 findet Ihr hier: https://www.residenztheater.de/spielzeit-201819




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