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Swedish Death Candy im Interview

Weder der Tod, noch schwedisch

Autor(en): Anna Weiß am Mittwoch, 12. September 2018
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Quelle: © M94.5/Simon Kerber

Die Jungs von Swedish Death Candy

Was passiert, wenn sich vier Musiker mit vollen Händen aus allen Stilen schöpfen? Das zeigt die Londoner Band "Swedish Death Candy".

Leicht erschöpft kommen Louis, Jiwooon, Marco und Francesco, genannt Frank in der M94.5-Redaktion vorbei. Sie sind die Band Swedish Death Candy. Dabei haben sie mit Schweden so überhaupt nichts am Hut. Ihre Wurzeln liegen in London, Seoul und im italienischen Bari. Sie sind gerade auf großer Europatour unterwegs und selbst bei dieser schauen sie nicht in Schweden vorbei.

Es ist die erste Tour der Band seit ihrer Gründung im Jahre 2014. Anlass ist das selbstbetitelte Album. Die Musiker freuen sich, nach so viel Arbeit endlich "echte Menschen, die uns hören" zu sehen, wie die beiden erzählen. Auch wenn Swedish Death Candy gerade sehr erfolgreich ist, müssen die Jungs trotzdem noch andere Jobs machen. Mehr über die Geschichte von Swedish Death Candy und ihrem Leben als Musiker in London erfahrt ihr im Interview.

 

Ihr habt eure Band 2014 in London gegründet. Wo habt ihr euch denn kennengelernt?

Louis: Wir alle sind uns immer wieder bei Konzerten und Parties über den Weg gelaufen. Ich habe schon mit Jiwoon zusammen Musik gemacht. Als ich neue Songs schrieb, wollte Frank gerne bei uns mitspielen. Wir kannten uns, wie gesagt von irgendwelchen Parties.

Frank: Ja, da war eine Halloweenparty, da war ich als Elvis verkleidet.

Louis: Ich auch.

 

Wie würdet ihr eure Musik jemandem beschreiben, der keine Songs von euch kennt?

Louis: Manchmal verträumt, manchmal heavy. Wir haben auch einige Songs, die sehr sehr lang sind. Wir lassen uns da nicht so festlegen. Wir lieben einfach Musik!

 

In den sozialen Netzwerken seid ihr total nett zu euren Fans und antwortet auf fast alle Kommentare. Wie nutzt ihr soziale Medien für euch als Band?

Louis: Diese Sachen sind einfach total wichtig, um heutzutage im Musikbusiness zu bestehen. Die ganze PR und das Marketing geht über soziale Medien. So erreicht man einfach viele Leute. Vor allem junge Leute konsumieren eigentlich nur online, was manchmal leider nicht so gut ist, weil die Sachen nicht immer neutral sind. Aber in Bezug auf die Musik ist es super.

 

Eure Demo-EP kam 2014 raus, dieses Jahr folgte das Album. Wie war der Produktionsprozess? Vier Jahre sind eine lange Zeit.

Louis: Das Aufnehmen ging eigentlich ganz schnell.

Frank: Es sind andere Sachen, die lange dauern. Vorher muss man produzieren, danach muss man produzieren, nebenher gab es viel. Das Aufnehmen ging eigentlich am Schnellsten.

Louis: Ja. Wir wollten es als Band so authentisch wie möglich machen, wir haben das Album live eingespielt. Da geht es nicht darum, dass alles perfekt ist.

Frank: Genau, sonst hat man da einfach nur vier Typen, die Gitarre spielen.

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