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Interview mit der Berliner Band Pictures

Rock-n- Roll feeling in München

Autor(en): Svenja Vanhoefer am Montag, 13. Februar 2017
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Quelle: M94.5

Pictures.Pictures

Im Gespräch mit der Berliner Band " Pictures" über das neue Album, die Bedeutung von Freundschaft und das Scheitern der ersten Band Union Youth.

Maze ihr habt ja schon zusammen in der Band „Union Youth“ gespielt mit der ihr sehr erfolgreich wart. 2006 hat sich „Union Youth“ aufgelöst und ihr euch aus dem Musikbusiness zurück gezogen. Wie kam es, dass ihr mit teilweise neuer Besetzung doch wieder zusammen gefunden und mit „ Pictures“ der Musik eine zweite Chance gegeben habt?

Wir haben nach „Union Youth“ sehr viele Jahre vergehen lassen, aber irgendwann kam der Tag, an dem wir wieder Musik machen wollten, einfach nur zusammen spielen und schauen was rauskommt. Mehr steckte da eigentlich noch nicht dahinter, aber es war dann tatsächlich eine sehr gute Entscheidung, weil das neue Album das großartigste Album ist, an dem wir jemals mitgearbeitet haben.

Euer Dokumentarfilm „ Könige der Welt“ hat gerade auf der Berlinale Premiere. Der Film reflektiert die Höhen und Tiefen eurer Bandgeschichte. Was möchtet ihr mit der neuen Band „Pictures“ anders machen als mit „Union Youth“?

Wir haben damals ein Schlusstrich gezogen. „Union Youth“ hat nichts mit „Pictures“ zu tun. Die Projekte sind nicht verbunden, zumindest musikalisch nicht, wenn dann nur durch die Freundschaft zwischen uns. Wir waren damals um die 20 Jahre alt, sind jetzt älter geworden, haben viel erlebt und sind auch mal auf falschen Wegen gegangen. Aber aus diesen Erfahrungen haben wir gelernt und gehen jetzt an bestimmte Sachen anders ran. Als Band kann man nur gemeinsam in eine Richtung gehen, und das wissen wir jetzt.

Euer neues Album „Promise“ ist Anfang Februar erschienen. Wie würdet ihr das Album beschreiben und was steckt hinter dem Namen? Ein Versprechen?

Wer unser Album hört, der merkte mit wie viel Liebe, auch Liebe zum Detail es gemacht wurde. Wir haben sehr genau überlegt, welche Klangelemente wir beim Aufnehmen verwenden. Bei dem Namen „Promise“ geht es nicht um ein wirkliches Versprechen, sondern es wird auf unser Albumcover angespielt. Darauf ist ein kleiner Junge, der auf einem Sprungturm steht und man weiß nicht, ob er springt oder nicht. Und man weiß auch nicht, wieso er da oben steht. Vielleicht hat er es jemandem versprochen? Vielleicht auch nicht?

 

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Steckt in jedem von uns ein Mörder? Die Atmosphäre ist düster, die Botschaft eindringlich. White Wine beschwören die Apokalypse herauf, und klingen auf ihrem neuen Album so intensiv wie noch nie. Mit „Killer Brilliance“ ist ihnen ein Einblick in menschliche Abgründe und dystopische Zukunftsvisionen gelungen.

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