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The Universe im Interview

In die Beine, ins Herz oder in beides

Autor(en): Mika Erdelt am Dienstag, 16. Mai 2017
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Quelle: M94.5

The Universe

Die Münchner Rocker „The Universe" reden über Genres, die verschiedenen Arten von Eskalation und wie sie der UNO in Ecuador geholfen haben.

 

Die Süddeutsche Zeitung hat vor einiger Zeit geschrieben, euer Genre sei eine Mischung aus Gitarrensound und Brit-Pop. Ihr selbst schreibt Psychadelic Pop Rock. Ist diese Genrefrage denn wirklich so wichtig?

Das frage Ich mich ehrlich gesagt auch. Wir werden oft darauf angesprochen. Für mich ist Musik in erster Linie ein Ausdruck von dem, was das Leben uns gibt und was wir wiedergeben. Ob das jetzt mal lauter ist oder mal leiser, mal schneller oder mal härter, ist für mich persönlich gar nicht mal so wichtig. Es wird natürlich immer versucht, einen in eine Schublade zu stecken.

Euer Musikvideo zu „Roadsong“ endet in einer Art Ekstase. Ist Ekstase für euch auch in der Musik wichtig?

Auf jeden Fall. Nicht unbedingt durchgehend und auch nicht unbedingt Ekstase definiert durch Lautstärke, aber ich denke, dass Musik berühren soll. Auf welche Art und Weise auch immer. Ob es jetzt in die Beine geht oder ins Herz oder beides.

Ihr wart letztes Jahr zusammen in Ecuador. War das musikalisch oder reiner Urlaub?

Das war musikalisch aber wir haben es mit Urlaub verbunden. Wir hatten die Möglichkeit, für eine Veranstaltung von der UNO zu spielen. Die UNO will Ziele beschließen, die sie langfristig durchsetzen will, zum Beispiel zu Menschenrechten, Angleichung der Arm-Reich-Schiene, „Peace and Justice“ und so (lacht). Das wird an Schulen in Equador promoted. Die UNO macht da eine Tour, die sie mit Konzerten interessanter für die Schüler macht. Wir wurden eingeladen, da zu spielen und es war Hammer! War ein sehr cooler Gig und wir hatten sehr viel Spaß! Danach sind wir noch an den Strand gefahren und haben die Wellen, das Meer und die Maracujas genossen. 
Platte des Monats

Versucht man das Debüt-Album „Happy Freedom“ des Kölner Trios WOMAN zu beschreiben, kommt man nicht an Metaphern und bildlicher Sprache vorbei. Die zehn raffiniert produzierten Songs liegen irgendwo zwischen Synthie-Sound-Tsunamis und Aufzugmusik. Dazu Disco-Drums, grelle Gitarrenriffs und Kapitalismuskritik. Musik, so vielschichtig wie das Albumcover: Das Innere der Welt, eine Diskokugel.

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