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Sound of Munich

Derb und persönlich

Autor(en): Kassandra Kyei am Dienstag, 10. Juli 2018
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Quelle: M94.5

Mola

Mola-Frontfrau Isabella über Bastard-Pop und warum Blau eine warme Farbe ist, die man an kalten Tagen trägt.

 

Für diejenigen, die euch noch nicht kennen: Was macht Mola aus? Eure Band besteht ja nicht nur aus dir, ihr seid insgesamt doch ein paar mehr Leute.

Genau, es gibt feste Bandmitglieder, mit denen wir auch live auftreten, deswegen lohnt es sich auch uns live zu sehen, weil wir mit der Band jeden Song nochmal speziell ausarbeiten, der muss ja auf der Bühne nicht genau so wie auf der Platte klingen. Wir kommen aus München, machen Deutsch-Pop, auch wenn sich manche Leute erstmal denken: Ihgitt! Aber man sollte es sich erstmal anhören. Ich singe und schreibe die Texte.

 

Du sagtest gerade Deutsch-Pop, auf eurer Facebook-Seite bezeichnet ihr es als Bastard-Pop. Was genau ist für dich der Unterschied?

Bastard-Pop kommt daher, dass man mit verschiedenen Einflüssen spielt. Die Mama ist der Pop und der Papa kann vielleicht auch mal Hip-Hop sein, oder Elektro, oder was auch immer. Und da kommen dann halt Bastard-Pop-Babys oder so etwas ähnliches raus.

 

Bei euren Songs geht es oft um das Partyleben und den gelegentlichen Drogenkonsum. Stammt das aus deinem Alltag?

Also bei der aktuellen Platte "Blaue Brille" sind die meisten Songs in relativ kurzer Zeit hintereinander entstanden. Das war in einer Trennungsphase, die ich viel mit feiern kompensiert habe, insofern sind die Texte zu dieser EP schon recht authentisch. Das ist jetzt nicht ausgedacht, dass ich seit Wochen nicht mehr unterwegs war und dann Zuhause schreib: Boah, bin krass abgestürzt.

 

Euer aktueller Sound ist derber und persönlicher, als noch vor ein oder zwei Jahren. Hängt das auch mit dieser Trennungsphase zusammen?

Einerseits ja, weil das eine heftige Zeit war, andererseits war es mir auch wichtiger, noch einen Ticken persönlicher zu werden in den Texten. Das ist manchmal eine Überwindung da die Hosen runterzulassen, aber das war auch Ziel von Anfang an, als wir angefangen haben an dieser EP zu arbeiten.

 

Platte des Monats

Garage Punk muss nicht immer nur auf die Fresse. Culture Abuse aus Kalifornien beweisen auf ihrem zweiten Album, dass sie ihren Pegel runterfahren und trotzdem ernegiegeladen abliefern können. Ein Album, das alte Formen aufgreift, aber auch ein Wegweiser in eine bessere, friedlichere Zukunft sein will.

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