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Lost Name im Interview

Der falsche Texaner

Autor(en): Melisa Tekin , Eva Katharina Klotz am Donnerstag, 9. Juli 2015
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Quelle: M94.5

Lost Name macht schonmal Werbung für den Sendergeburtstag

Beim M94.5 Sendergeburtstag tritt er auf, vorher spricht Lost Name mit uns über sein Leben als Singer-Songwriter, seine Musik und schiefgegangene PR.

Um als Lost Name seine Fans zu faszinieren, braucht Andreas Langhammer nicht viel mehr als seine Stimme, eine Gitarre und das Loopgerät. Das schafft er nicht nur auf Platte, sondern auch live.

Genau das erleben kann man am Samstag auf unserem Sendergeburtstag in der Milla. Vorher spricht der Münchner erstmal noch ein bisschen mit uns über sein Leben als do it yourself Musiker.

Auf Deinem Debütalbum Bring Me To The Ocean haben Dich viele Freunde unterstützt. Das stell ich mir recht schwierig vor, mit so vielen Leuten zusammenzuarbeiten...?

Nö, das war eigentlich super. Was musikalisch passiert, das war immer schon meine Sache eigentlich, das habe ich immer selbstständig gemacht. Aber damals als ich so angefangen hab - ich glaub ich hab das echt gebraucht, dass ich da so Freunde im Rücken hab, die mit mir zusammen auf Tour gehen und mir mit allem unter die Arme greifen. Wenn man eine Band hat, hat man ja immer gleich Leute, mit denen man sich auf die Bühne stellt. Aber wenn man alleine Musik macht, dann hat man das nicht, da wars schon immer gut, Freunde dabei zu haben, die vom Gefühl her dazugehören.

Das Konzept Deiner Musik erinnert manche an Conor Oberst von Bright Eyes, wo ordnest Du denn Deine Musik ein, wer inspiriert Dich dabei?

Dieser Bright Eyes-Vergleich, der war früher noch viel krasser, weil die Band einfach noch viel bekannter war. Ich verstehs schon, es ist natürlich schon irgendwo von der Richtung her ähnlich, vorallem wenn ich dann live spiele und viele Effekte und mehr Technik dabei sind. Und eigentlich sind meine Einflüsse eher so aus dem Post-Rock kommend,  ich mag die Songstrukturen eigentlich ganz gern und auf der anderen Seite dieses klassische Liedermachen oder Songwriting. Auch Constellation Records find ich von der Dramatik und Liedstruktur schon sehr gut und will auch versuchen, das mit einer Gitarre irgendwie umzusetzen.

Du hast ja auch mal eine Zeit lang in Texas gelebt. Hat das auch Einfluss auf Deine Musik?

Ja dieses Texasding...(lacht) die Presse und wie man sich in der Öffentlichkeit präsentiert, das haben wir damals nicht so ernst genommen. Wir waren von vielen Bands aus Texas sehr großer Fan, von zum Beispiel ...And You Will Know Us By The Trail Of Dead und als wir dann die Homepage gebastelt haben, waren wir dann so: ja also jede gute Band muss halt irgenwie aus Texas kommen. Deswegen haben wir einfach Texas dazugeschrieben. Ich hab also nie in Texas gelebt und damals klang das einfach so surreal, dass das nur lustig zu verstehen war. Aber man traut ja heute allen Menschen zu, dass sie schon überall gelebt haben. Ich muss es jetzt eigentlich einfach mal löschen.


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Zwischen Depression und Hoffnung, Hass und Liebe, Soul und Hip-Hop. Da kann man Negro Swan, das neue Album von Blood Orange, finden. In eine Schublade schieben lässt es sich nur physikalisch – denn so experimentell, kollaborativ und themenübergreifend wie die Platte ist, wäre das einfach unmöglich.

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Sa/So, 08./09. September 2018
M94.5 Bühne @ Ludwigstr.
 
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Donnerstag, 18. Oktober 2018
 
Freitag, Samstag: 19./20. Oktober
 
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Samstag, 27. Oktober 2018
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