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Tonstartssbandht im Interview

Boogie Psych Pop

Autor(en): Julian Rathgeber , Julia Ongyerth am Mittwoch, 15. Februar 2017
Tags: ,
Quelle: M94.5

Tonstartssbandht

Nein, wir sind nicht auf der Tastatur ausgerutscht. Tonstartssbandht im Interview darüber was ihren Sound ausmacht und wie die Fans in Asien drauf sind.

Euer Sound ist schwer zu beschreiben, ihr nutzt verschiedene Genres und gebt ihnen einen ganz eigenen psychedelischen Touch. Ihr sagt eure Musik ist "Boogie Psych Pop". Könnt ihr mir sagen, was das genau sein soll?
Boogie steht dafür, dass wir gerne einen guten Groove und Swing finden, der quasi dein Gehirn angenehm kitzelt. Dann Psych, weil es irgendwie schräg ist, und sich überall verbreitet. Poppy ist es dann, weil wir eingängige Dinge dazu packen, zum Beispiel Riffs, an die man sich erinnert. All das zusammen macht unseren Sound aus: "Boogie Psych Pop".

Am 24. März kommt euer neues Album "Sorcerer" raus. Was können wir da erwarten? Sind manche Sachen anders als auf euren vorherigen Alben?
Was als erstes auffällt ist, dass drei sehr lange Songs darauf sind, insgesamt hat das Album so 10 bis 12 Songs. Unsere Veröffentlichungen der letzten Jahre waren alles Live-Aufnahmen, weil wir nicht Zeit oder Lust hatten, zu Hause ein Studioalbum aufzunehmen. Was jetzt herausgekommen ist, sind herauskristallisierte Dokumente davon, was wir so live gemacht haben in letzter Zeit. Aber mit mehr Fokus, einer sauberen Produktion und auf jeden Fall vielen neuen Ideen, die wir noch nicht live gemacht haben.

Letztes Jahr habt ihr ein paar Konzerte in Taiwan, Japan und China gespielt. Wie war dort die Menge bei euren Auftritten im Vergleich zu der in den USA oder in Europa?
Wir waren echt auf der ganzen Welt unterwegs, manchmal war es nur ein kleine Menge, wo die aber Leute total aufgeregt waren, manchmal haben wir richtig große Shows gespielt. Nirgendwo gehen die Leute so ab wie zum Beispiel in unseren alten Heimatorten, aber die Leute mögen was wir tun, egal wo wir hingehen (lacht). In Taiwan, Japan und China ist es eher so, man merkt den Leuten an ihren Gesichtern an, dass sie irgendwie neugierig sind, die nehmen die Show ganz anders auf, und finden das alles interessant, oder vielleicht auch schlecht, aber sie schauen sich alles komplett bis zum Ende an.

 

 

 

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