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Reporterpreis 2017

Dem Zeitdruck zum Trotz

Autor(en): Jana Heigl am Dienstag, 12. Dezember 2017
Quelle: pixabay.com

Reporterpreis für Schulz Story

Der Preis soll "Talente anspornen, besonders gute Reporter belohnen und Debatten befeuern". In der Kategorie Reportage geht er an die "Schulz Story".

Reportagen, bei denen der Leser den Atem anhält, erfordern viel Feingefühl und vor allem eins: Zeit, um sich reinzufuchsen. Am Montagabend hat das Reporter-Forum in Berlin die Journalisten ausgezeichnet, die dem chronischen Zeitdruck in Redaktionen getrotzt – und mit ihren Projekten die Jury begeistert haben. Den Reporterpreis – in Form eines von zwei Seiten angespitzten goldenen Bleistift – bekamen Journalisten in zwölf Kategorien:

 

Reportage:

„Die Schulz Story“ im Spiegel. Reporter Markus Feldenkirchen begleitet Martin Schulz ein halbes Jahr lang – zu Wahlkampfterminen, internen Besprechungen, Strategiesitzungen und zur Vorbereitung auf das TV-Duell mit Angela Merkel.

 

Freier Reporter:

„Der Anpasser“ im „Süddeutsche Zeitung Magazin“: Emilia Smechowski erzählt die Geschichte des Aufstiegs von Paul Ziemiak, dem Chef der Jungen Union. Als Kind ist er mit seinen Eltern von Polen nach Deutschland eingewandert.

 

Datenjournalismus:

„Stadt, Land, Vorurteil“ bei „Zeit Online“: Acht Datenjournalisten recherchieren über den Graben zwischen Stadt und Land und räumen mit Vorurteilen auf.

 

Multimedia:

„In eisigen Tiefen. Expedition eines Gletschers.“ im Tagesanzeiger: 360-Grad-Bilder, Videos, Animationen und Tonaufnahmen aus den Tiefen des Plaine-Morte-Gletschers in der Schweiz.

 

Wissenschaftsreportage:

„Armer Hund!“ von Björn Stephan in der „Zeit“.

 

Lokalreportage:

„Der Verlorene“ von Peter Schwarz im Zeitungsverlag Waiblingen.

 

Hauptstadt-Preis:

„Wo ist Hintze?“ von Britta Stuff im „Spiegel“.

 

„Made in Germany“, von Ullrich Fichtner, André Geicke, Matthias Geyer und Andreas Wassermann im „Spiegel“.

 

Interview:

„Sie werden mich für immer hassen“, Interview mit Nigel Farage, von Steffen Dobbert für „Zeit Online“.

 

Investigation:

„Ein Anschlag ist zu erwarten“, von Mohammed Amjahid, Daniel Müller, Yassin Musharbash, Holger Stark und Fritz Zimmermann in der „Zeit“.

 

Web-Video:

„Was wollten Sie in Berlin?!“ von Michael Ginsburg, Martin Heller und Christiane Wittenbecher.

 

Kulturkritik:

„Tanz der Tugendwächter“ von Hanno Rauterberg in der „Zeit“.

 

Essay:

„Das PC-Monster“ von Philipp Oehmke im „Spiegel“.

Platte des Monats

Hinter unserer Platte der Monate Dezember und Januar steckt eigentlich nur eine Person mit wuscheligen Haaren und Nerdbrille. Nämlich der 22-jährige Jack Hubbel aus Philadelphia. The Hobbyist ist bereits sein neuntes Album mit experimentellem Sound zwischen psychedelischem Pop und Postpunk. Oder wie er selbst sagt: Bedroom Pop.

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