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Die Münchner Volkssternwarte

Dem Mann im Mond ganz nahe

Autor(en): am Mittwoch, 15. Juni 2011
Im Münchner Osten tun sich himmlische Perspektiven auf:
Seit nunmehr 60 Jahren können in der Volkssternwarte München Sterne und andere galaktische Himmelsformationen beobachten werden.
Angefangen hat alles mit einem ausgedienten Luftschutzbunker in der Rosenheimer Straße, der mit seiner 35 Meter hohen Plattform eine perfekte Möglichkeit bot, die ersten Beobachtungsinstrumente aufzustellen. Heute ist die Volkssternwarte eine der größten Deutschlands und bietet mit ihren vier Hauptteleskopen einen eindrucksvollen Einblick in die Weiten des Universums.
Gebirgsketten und Krater auf Mars, Jupiter und Mond lassen sich genauso erkunden wie ferne Ringsysteme, Sternhaufen und Galaxien.
"Weltall hautnah" ist das Motto von Peter Stättmayer, dem Leiter der Volkssternwarte. Beim Rundgang kann man echte Sternschnuppen in Form von Gesteinsbrocken aus Eisen, die in dieser Beschaffenheit nur im Weltraum vorkommen, genauso bestaunen, wie das hauseigene Planetarium.
Dort kann der Astrologe neben Sternenbildern und und Positionen der Sonne den fast realitätsgetreuen Sternenhimmel über München in die Kuppel des Planetariums projizieren.
Voll wird es in der Warte immer zu besonderen Ereignissen wie Sonnen- oder Mondfinsternissen. Dann lädt der Verein der Sterngucker zum kollektiven Beobachten der Himmelsereignisse auf ihrer Dachterasse ein. Vergessen sollte man dabei aber nie seinen eigenen Feldstecher, da die genauen Bewegungen von Sonne und Mond mit dem bloßen Auge oft schwer auszumachen sind.
Wer abseits des Trubels auch mal einen Blick durch eines der Teleskope werfen will, kann das montags bis freitags ab 21:00 Uhr bei einer Führung tun. Und vielleicht kann man sogar einen Blick auf den Mann im Mond erhaschen.

Heute (15.06.2011) bietet sich schon die erste Gelegenheit zum Beobachten eines Himmelsphänomens:
Ab ca. 21:00 Uhr kann in der Sternwarter in der Rosenheimer Straße eine absolute Mondfinsternis erlebt werden.

Platte des Monats

Versucht man das Debüt-Album „Happy Freedom“ des Kölner Trios WOMAN zu beschreiben, kommt man nicht an Metaphern und bildlicher Sprache vorbei. Die zehn raffiniert produzierten Songs liegen irgendwo zwischen Synthie-Sound-Tsunamis und Aufzugmusik. Dazu Disco-Drums, grelle Gitarrenriffs und Kapitalismuskritik. Musik, so vielschichtig wie das Albumcover: Das Innere der Welt, eine Diskokugel.

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