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Sieben einfache Tipps zum Umweltschutz

„Was kann ich allein denn schon ändern?“

Quelle: pixabay.com

Das denken sich heutzutage leider immer noch zu viele Menschen, wenn das Thema Umweltschutz aufkommt. Doch dafür gibt es keinen Grund.

Das denken sich heutzutage leider immer noch zu viele Menschen, wenn das Thema Umweltschutz aufkommt. Und die Annahme ist falsch, denn jeder einzelne von uns kann im Alltag etwas für die Umwelt tun.
Neben Licht und Wasserhahn aus wenn man es nicht benötigt, sind hier noch sieben weitere, einfache Tipps, die uns und der Natur das Leben leichter machen. 

1. Jutebeutel statt Plastiktüte

Jeder von uns hat mal oder benutzt immer noch Plastiktüten. Dabei wäre es sinnvoller, sich fürs Einkaufen einfach einen Jutebeutel mitzunehmen. Plastiktüten, in die wir unser Obst und Gemüse packen brauchen nämlich circa 10 bis 20 Jahre um sich abzubauen. Chipsverpackungen oder ähnliches brauchen sogar 80 Jahre. Im Gegensatz dazu können die Stoffbeutel immer wieder verwendet werden und passen in jede Tasche. So kann man auch beim spontanen Einkaufstrip auf die Plastiktüte verzichten.

2. Verpackung? Nein, Danke!

Duschgel, Plastikflaschen oder Essen To Go, alle haben sie eins gemeinsam: Sie produzieren Unmengen an Müll, vor allem Plastikmüll. Jeder Deutsche verursacht im Schnitt 213 Kilogramm Abfall pro Jahr, davon sind 2/3 Verpackungsmüll. Durch verpackungsfreie Produkte wie Seifenstücke zum Duschen trägt man viel weniger zu dem Müllberg bei. Die Alternative zur Plastikflasche und dem Essen To-Go wäre die Edelstahlflasche und das Essen einfach von zu Hause mit zu nehmen. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel. 

Youtuberin ItsColeslaw beschäftigt sich schon lange mit dem Thema Umweltschutz und gibt ihren Zuschauern Tipps.

3. Spray mich nicht an

Dass Deodorants mit Aluminium nicht gut für unsere Gesundheit sind, wissen wir alle - zwar enthalten viele Deos den Schadstoff nicht mehr, sind aber trotzdem umweltschädlich. Der Übeltäter ist das Deospray, welches sich nach wie vor großer Beliebtheit erfreut. Mehr als 60% der Deodorants auf dem Markt sind in Spray Form verfügbar, die zugleich Treibgase enthalten. Doch die Hersteller versuchen so wenig umweltschädliche Gase wie möglich in die Produkte zu packen. Gase, die zu der FCKW (Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe) Gruppe gehören werden vermieden und stattdessen Stoffe wie Propan oder Butan, die einen geringeren Treibhauseffekt haben, verwendet. 

4. Waschlappen statt Wattepad

Jeder der sich schminkt, muss sich sich natürlich auch wieder abschminken. Die meisten benutzen Abschminktücher oder Wattepads dafür, die danach dann in Unmengen im Mülleimer landen. Nebenbei sind Abschminktücher auch nicht gut für die Haut, da sie spezielle Zuckerkristalle enthalten die die Haut bei jeder Benutzung verletzen und verunreinigen. Eine Alternative ist, einen Waschlappen zur Make-Up Entfernung zu benutzen und das am besten mit Olivenöl oder ähnlichem, welches die Haut zusätzlich pflegt. Müll vermeiden und dadurch reinere Haut bekommen, was will man mehr?
 

Abfallberge an öffentlichen Mülleimern, die leider immer häufiger zu sehen sind.

5. Neue Hose? Ne, erst mal nicht

Viele Textilunternehmen beuten ihre Arbeiter leider aus, wodurch es ethisch bedenklich ist, Klamotten dieser Unternehmen zu kaufen. Zusätzlich dazu kommt nochmal der Umweltfaktor. Für ein Paar Jeans werden satte 8000 Liter Wasser benötigt. Im Vergleich: Jeder Deutsche verbraucht circa 125 Liter Wasser pro Tag für Kochen, Zähne putzen etc. Dabei sollte man sich dann überlegen, ob man die neue Jeans wirklich braucht oder es die alte auch erst mal tut. Eine Alternative wäre, Kleidung aus Zweiter Hand zu kaufen. München bietet mittlerweile sehr viele gute Second Hand Läden wie Pick And Weight oder Vinty's

6. Rauchen verpestet unser Trinkwasser

Rauchen schadet dem Körper – und der Umwelt! Durch den Konsum und den Tabakanbau geraten Gifte in den Naturkreislauf. Oft werden Zigarettenstummel auf die Straße geworfen, wo sie ins Grundwasser gelangen können. Eine Zigarette allein kann schon 40 Liter Trinkwasser verunreinigen. Durch Regen werden noch mehr schädliche Stoffe, wie Formaldehyd oder Nikotin freigesetzt. Da hilft nur noch, mit dem Rauchen aufzuhören und sich und der Umwelt helfen. 

7. Umweltfreundlich rasieren

Rasieren beziehungsweise Rasierschaum schadet leider der Umwelt, auch wenn wir ihn gerne benutzen. Nicht nur die Verpackung an sich, sondern auch die chemischen Stoffe im Schaum sind schädlich. Beispielsweise kann Thioglykolsäure die Haare bis unter der Hautoberfläche verätzen und schadet vielen Organismen in Kläranlagen und Abwässern. Statt Rasierschaum kann man Seifenstücke oder Cremes verwenden, die die Haut für die Rasur vorbereiten. Auch Rasierer an sich, vor allem Einwegrasierer tragen zu den Müllbergen bei. Diese kann man durch die umweltschonenderen Nassrasierer ersetzen, die nicht weggeschmissen werden müssen. Lediglich wird die Klinge ausgetauscht. Gut für die Haut -  noch besser für unsere Natur. 
 
Wer jetzt noch mehr für die Umwelt tun möchte, der kann beispielsweise die Suchmaschine Ecosia statt Google und Co nutzen. Durch ihre Verwendung wird die Finanzierung zur Pflanzung neuer Bäume ermöglicht. 
 
Und nach diesen Tipps zählt die Ausrede „Ich kann doch alleine eh nichts tun“ wohl eher nicht mehr!
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Keigo Oyamada hat es endlich wieder getan! Nach elf langen Jahren veröffentlicht die Shibuya-Kei Legende unter seinem Pseudonym Cornelius sein sechstes Studioalbum „Mellow Waves“. Dabei greift er wieder tief in die musikalische Trickkiste und zaubert nicht nur verschrobene Gitarrensoli und entrückte Synthesizerklänger hervor, sondern weiß auch durch ein ausgefeiltes Konzept zwischen Improvisation und Komposition zu überzeugen!

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