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Nationaler Katzentag

Berühmte Katzen

Quelle: picturebay.com

Bastet

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Katzen sind schon merkwürdige Begleiter der Menschheit, vor Jahrtausenden wurden sie als Götter gefeiert und aktuell als Internetphänomen gehypt. Heute ist nationaler Katzentag, Grund genug, ein paar berühmte Katzen Revue passieren zu lassen.

Bastet die ägyptische Katzengöttin

Eine der frühesten prominenten Katzen dürfte wohl die agyptische Katzengöttin Bastet sein.
Verehrt wurde sie schätzungsweise 2890 Jahre vor Christus. Als die Göttin der Kriegskunst war Bastet allerdings alles andere als eine Schmusekatze. Bevor sie durch die Griechen zur Göttin des Mondes umfunktioniert wurde, wechselte sie ihr Amt zur Beschützerin der Pharaonen.

Von der Verteidigungsministerin zur inneren Sicherheit sozusagen. Katzen waren im alten Ägypten sogar so beliebt, dass manche sie nach ihrem Ableben mumifizierten und in prächtigen Särgen ins Totenreich schickten. Inklusive toter Nagertiere, schließlich sollten die geliebten Hauskatzen nicht hungern auf dem Weg ins Jenseits.

Schwarze Katzen im Mittelalter

Erheblich schlechter erging es schwarzen Katzen im Mittelalter. Der Ruf, das Heidentum zu repräsentieren, Gehilfe von Hexen und sogar dem Teufel selbst zu sein, löste eine regelrechte Katzenjagd aus. Im Endeffekt wurden nicht nur schwarze sondern alle Katzen der Ketzerei beschuldigt. So verbreitete die Kirche den Glauben, dass 20-jährige Katzen sich in Hexen verwandeln und 100-jährige Hexen wiederum zurück in Katzen.

Es ist verwunderlich, dass die Säugetiere in Europa wieder ein gutes Verhältnis zum Menschen aufgebaut haben, wenn man auf die Gräultaten dieser Jahre blickt. Zur Praxis gehörten: Katzen öffentlich verbrennen, erhängen, amputieren, ertränken, mit Pech übergießen, vom Kirchturm werfen, kurz: In jeder erdenktlichen Art und Weise quälen und umbringen.

Unglück brachte allerdings nicht die Existenz, sondern das Ableben der hervorragenden Jäger, denn Ratten konnten sich durch die Abstinenz ihrer natürlichen Feinde ungehindert verbreiten und damit auch der schwarze Tod, die Pest. Welch Ironie, dass man davon ausging, dass Katzen die Pest verbreiten.

Maneki-neko

Anderes Ende der Welt, anderes Katzenleben: Die japanische Glückskatze Maneki-neko. Seit Beginn der Edo-Zeit 1603 winken die sich die Glückskatzen von Legenden bis zu Eingängen von Einkaufsläden oder sogar Bordellen durch die japanische Geschichte. Die Katze an sich stellt die Wiedergeburt der Göttin der Gnade Kannon dar, die dem Buddismus entspringt.

Es gibt auch ein iridischen Vertreter der Maneki-neko, die Drei-Fell-Katze. Interessant ist, dass sich unabhängig davon ein ähnlicher Aberglaube in der westlichen Welt entwickelt hat. Dreifarbige Katzen haben auch im Abendland den Ruf, ihren Besitzer Glück zu bringen, vorallem aber Unglück dem, der ihnen Schaden zufügt!

„Eine dreifarbige Katze schützt das Haus vor Feuer und anderem Unglück, die Menschen vor dem Fieber, löscht auch das Feuer, wenn man sie in dasselbe wirft und heißt deshalb „Feuerkatze“. Wer sie ertränkt hat kein Glück mehr oder ist sieben Jahre lang unglücklich; wer sie totschlägt hat fernerhin kein Glück; wer sie schlägt muss es von hinten tun.“

Brehms Tierleben, 1893

Typischerweise treten drei Farben nur bei Katzen und nicht bei Katern auf. Sollte ein Kater doch drei Farben haben, ist er meist unfruchtbar.

Gestiefelter Kater

Ebenfalls Imageunterstützend war die Geschichte des gestiefelten Katers der Gebrüder Grimm. Je nach Version verhilft ein verschonter Kater einem armen Müllerssohn zu Reichtum oder Weisheit und Erkenntnis.

14 mal wurde das Fellknäul verfilmt und freute sich besonderer Beliebtheit in Japan. Mehrere Filme und sogar eine Serie wurden dort dem europäischen Märchen gewidmet. Ursprünglich stammte die Idee des schicken Katers allerdings gar nicht von den Gebrüdern Grimm, sonderns aus einem humoristischen Theaterstück, uraufgeführt in Berlin.

Grinsekatze

Egal ob als Clubname im Münchner Nachtleben, als Tatoo, oder als merchandise Gelddruckmaschine: wäre es nach Lewis Carroll, dem Autoren von Alice im Wunderland, gegangen, würde seine Protagonistin jetzt die Aufmerksamkeit bekommen, aber die mysteriöse Katze hat schon lange Kultstatus und ist spätestens nach der Interpretation von Tim Burton vielen Kinobesuchern im Halbmond erschienen.

Seit 1865 fasziniert die immer wieder neu erzählte Geschichte aus dem Kaninchenbau Kinderzimmer und damit natürlich auch die Grinsekatze. Parallelen zum Musiklabel Katermukke sind bestimmt kein Zufall.

Catwoman

Zwar nicht wirklich eine Katze aber trotzem nah genug dran, um mehrere Leben zu haben. Die maskierte und mysteriöse Diebin aus dem Batmancomics, Catwoman. Erstmals wurde sie, gespielt von Michelle Pfeiffer und ebenfalls mit Tim Burton als Regisseur, in den frühen 90ern auf die Kinoleinwand gebracht.

Wesentlich schlechter erging es der späten Soloverfilmung von 2004 mit Halle Berry, diese landete zwar auf den Pfoten, aber nicht in den Kritikerherzen. Als beliebtes Halloweenkostüm bleibt die Katzenlady allerdings noch lange erhalten.

Internethype

Zum Abschluss darf natürlich nicht auf eine berühmte Internetkatze verzichtet werden. Zwar haben es bereits zahllose Katze zum Internetphänomen geschafft, man denke nur an die ewig im All schwebende Nyan Cat, die fantastische Grumpy Cat oder das Maskottchen der Hackergruppe Anonymous, die Longcat.

Eine Katze jedoch war schon vor dem Durchbruch des Internets bekannt. 1998 in Amerikas witzigsten Heimvideos aufgetaucht, später auf Youtube millionenfach angeschaut und letzendlich wieder im Fernsehen gelandet, diesmal allerdings in einem ganz anderen Kontext:

 

 

Platte des Monats

Steckt in jedem von uns ein Mörder? Die Atmosphäre ist düster, die Botschaft eindringlich. White Wine beschwören die Apokalypse herauf, und klingen auf ihrem neuen Album so intensiv wie noch nie. Mit „Killer Brilliance“ ist ihnen ein Einblick in menschliche Abgründe und dystopische Zukunftsvisionen gelungen.

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Fr 20. & Sa 21.10.2017
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Donnerstag, 26. Oktober 2017
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