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Tipps, um in die eigene Wohnung eizubrechen

Ausgesperrt

Autor(en): Viktoria Molnar am Mittwoch, 8. August 2018
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Quelle: M94.5

Kreditkarte: Und auf ist die Tür!

Ihr habt euch ausgesperrt und keinen Ersatzschlüssel parat? Keine Sorge! Wir haben drei Tipps für euch, wie ihr eure Tür mit etwas Glück knackt.

Es ist Abend, ihr wollt „nur“ kurz den Müll runter bringen, nach mehreren Motivationsanläufen, nehmt ihr den Sack und stapft zur Tür raus. Rums. Die Tür fällt zu. Mit Entsetzen stellt ihr fest: Der Schlüssel ist auf der anderen Seite der Tür. Ihr habt keinen Ersatzschlüssel parat und der Schlüsseldienst ist auch keine Lösung, weil wir Studierende ja bekanntlich kein Geld haben. Was macht ihr jetzt? Zum Glück erinnert ihr euch an diesen Artikel.

Hier gibt’s drei Tipps, die euch in der „Hilfe, ich bin ausgesperrt“ - Situation, den Hintern retten werden.

!!! DIESE TIPPS NUR ZUM ÖFFNEN DER EIGENEN TÜRE VERWENDEN !!! 

1. Mit einer Karte

Was ihr braucht?
Und vorab erst mal: Ja, es funktioniert wirklich. Ihr könnt damit sogar moderne Türen öffnen. Hierfür braucht ihr eine Plastikkarte, die vielleicht ein bisschen dünner und weicher ist, als eine übliche Kreditkarte. Beispielsweise euren Staatsbibliotheks-Ausweis. Aber Vorsicht: Die Karte könnt ihr danach mit ziemlich großer Sicherheit nicht mehr verwenden (Ich spreche aus Erfahrung).

Wie ihr die Türe knackt?
Um in euer eigenes Heim einbrechen zu können, müsst ihr die Plastikkarte zwischen Tür und Türrahmen stecken. Dann presst ihr die Karte durch Hoch- oder Runter ziehen in den Schnappzylinder hinein und zieht dabei die Türe auf. Ihr könnt auch an der Türe ruckeln, während ihr die Karte reinsteckt. Und zack, habt ihr eure Tür geknackt. Ok, ganz so schnell geht es leider nicht, aber gebt nicht auf, mit Geduld bekommt ihr die Türe mit hoher Wahrscheinlichkeit auf. Hier könnt ihr sehen, wie es aussieht, wenn man es richtig macht.

2. Mit einem Draht

Was ihr braucht?
Wenn ihr jetzt spontan keine Plastikkarte dabei habt, dafür aber einen stabilen, dünnen Stahldraht, dann kann es auch klappen. (Eine Haarklammer tut es auch oder ihr investiert in den Weg zum Baumarkt, was mit unter 10 Euro immer noch wesentlich billiger ist, als der Schlüsseldienst.)

Wie ihr die Türe knackt?
Um eure Türe aufzubekommen, nehmt ihr den Draht und biegt ihn so, dass er an einer Seite einen rechten Winkel bildet. Den Draht führt ihr dann in den Türspalt und drückt den Schnappzylinder runter. In dem Video wird der Vorgang nochmal genauer erklärt:

3. Schlüssel steckt

Was ihr braucht?
Diesen Tipp könnt ihr leider nur bei Innentüren mit einem Schlüsselloch anwenden. Also in dem unwahrscheinlichen Fall, dass euch mal jemand einsperren sollte. Aber falls ihr in so einer Situation steckt, dann kriegt ihr die Tür super einfach auf: Ihr braucht nur ein großes Blatt Papier, eine Pappe oder eine Zeitung und einen langen spitzen Gegenstand, zum Beispiel eine lange Nadel.

Wie ihr die Türe knackt?
Ihr schiebt das Papier eurer Wahl unter dem Türspalt durch, dann dreht ihr den Schlüssel mit der Nadel so, dass der Bart des Schlüssels komplett im Loch erscheint. So könnt ihr dann den Schlüssel raus drücken und er fällt auf das Blatt auf dem Boden. Das zieht ihr noch unter dem Türspalt durch und schon habt ihr den lang ersehnten Schlüssel in der Hand.

VORSICHT!

Falls ihr bei dem Versuch in eure Wohnung einzubrechen die Türe beschädigt, dann haftet ihr für den Schaden, denn die Türe gehört schließlich dem Vermieter. Also ist im Zweifel der Schlüsseldienst billiger als eine neue Türe, wenn er sie vor lauter Wut eintreten solltet. 
Und, wenn ihr auf die geniale Idee kommt, die Polizei anzurufen und sie anzubetteln, dass sie die Tür für euch öffnet, habt ihr leider falsch gewettet: Die Polizei ist weder befugt noch hat sie große Lust, für euch den Schlüsseldienst zu spielen.

Achja: Wie ihr gesehen habt, ist es gar nicht so schwer eine nicht abgeschlossene Tür zu öffnen. Deshalb solltet ihr die Wohnungstüre immer absperren, wenn ihr eure Bude verlasst.

Platte des Monats

Auf den Ehrenplätzen der Rubrik „Wörter, die es nur im Deutschen gibt“ sitzt seit jeher die feucht-fröhliche „Schnapsidee“. Sie beschreibt treffend wie kein anderes Wort das, was entsteht, wenn drei befreundete Musiker*innen auf einer Geburtstagsparty einen über den Durst trinken und dann beschließen eine Band zu gründen. Aus einer solchen Schnapsidee wurde auch das Bandprojekt Phantastic Ferniture um Sängerin Julia Jacklin, das auf seinem gleichnamigen Debüt den Emotionsreichtum der Adoleszenz in leichtfüßig schwankender und wunderbar wärmender Gitarrenmusik feiert.

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M94.5 präsentiert
Sa/So, 08./09. September 2018
M94.5 Bühne @ Ludwigstr.
 
Munich Rocks!
Donnerstag, 18. Oktober 2018
 
Neuhauser Musiknacht
Samstag, 28. Oktober 2018
M94.5 Bühne @ Freiheizhalle

 

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